Die Bank, die ein wenig lebte: Barclays im Zeitalter des sehr freien Marktes

Bewertung:   (4,5 von 5)

Die Bank, die ein wenig lebte: Barclays im Zeitalter des sehr freien Marktes (Philip Augar)

Leserbewertungen

Zusammenfassung:

Das Buch bietet einen fesselnden und informativen Überblick über den Wandel von Barclays in den letzten 30 Jahren und geht auf wichtige Ereignisse und Persönlichkeiten ein, die an der Entwicklung des Unternehmens beteiligt waren. Während viele Leser die gründliche Recherche und die Einblicke in die Unternehmensdynamik zu schätzen wissen, kritisieren einige die Detailgenauigkeit und die gelegentlichen Ungenauigkeiten, die das Buch für Laien weniger zugänglich und für Experten zu wenig tiefgründig machen.

Vorteile:

Gut geschriebene, fesselnde Erzählung
gründliche Recherche
bietet wertvolle Einblicke in die Geschichte und Unternehmenskultur von Barclays
unterhaltsam für alle, die sich für das Bank- und Finanzwesen interessieren
empfohlen für Barclays-Aktionäre und Finanzexperten.

Nachteile:

Zu viele Details für Laien und zu wenig Tiefe für Experten
einige sachliche Ungenauigkeiten
der Schreibstil ist manchmal irritierend
die Einbeziehung von fiktionalisierten Szenen wirft Bedenken hinsichtlich der Authentizität auf
komplexe Themen werden möglicherweise nicht vollständig erklärt.

(basierend auf 28 Leserbewertungen)

Originaltitel:

The Bank That Lived a Little: Barclays in the Age of the Very Free Market

Inhalt des Buches:

Basierend auf einem beispiellosen Zugang zu den Beteiligten und mit fesselndem Tempo und Dramatik erzählt, beschreibt The Bank that Lived a Little drei Jahrzehnte der Intrigen in den Vorstandsetagen eines der größten britischen Finanzinstitute.

In einer Geschichte von Fehden, grandiosen Träumen und einem Kampf um die Vorherrschaft zwischen rivalisierenden Strategien und ihren Anhängern schildert Philip Augar die fesselnde Entwicklung von Barclays von einer alten Quäker-Bank zu einer kapitalistischen Vollgasmaschine. Die Meinungsverschiedenheiten zwischen denjenigen, die Barclays an die Spitze der globalen Banken führen wollen, und denjenigen, die eine kleinere, den Traditionen der Bank entsprechende Rolle im Inland bevorzugen, kosteten drei Vorstandsvorsitzende ihren Job und spalten weiterhin die Meinungen innerhalb von Barclays, in der City und darüber hinaus.

Dies ist ein außergewöhnlicher Unternehmensthriller, der unter anderem beschreibt, wie Barclays dazu kam, Lehman Brothers 2008 zu einem Schnäppchenpreis zu kaufen, warum die Bank während der Finanzkrise so sehr darauf bedacht war, staatliche Hilfen zu vermeiden, und welchen Preis die Aktionäre für ein Jahrzehnt kaum kontrollierten Ehrgeizes bezahlt haben. Augar zeigt aber auch, dass die Erfahrungen von Barclays paradigmatisch für das soziale und wirtschaftliche Leben Großbritanniens in den letzten 30 Jahren sind, in denen die City vom Rande der Wirtschaft in ihr Zentrum rückte. Diese Jahrzehnte brachten einer kleinen Zahl von Menschen einen beispiellosen Wohlstand und verhalfen Regierungen und Einzelpersonen zu einem guten Ruf, der dann aber in vielen Fällen in Scherben lag.

Die fremdfinanzierte Gesellschaft, die "Winner-takes-all"-Mentalität und unsere heutige Ära der Sparsamkeit lassen sich alle auf den Einfluss von Banken wie Barclays zurückführen. Augars Buch erzählt diese Achterbahngeschichte aus der Perspektive vieler Beteiligter - und auch derjenigen, die von dem Einfluss betroffen sind, den sie auf Großbritannien ausübten.

Weitere Daten des Buches:

ISBN:9780141987538
Autor:
Verlag:
Einband:Taschenbuch
Erscheinungsjahr:2019
Seitenzahl:448

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