
The Threat of the Lesbian Vampire
Männliche Vampire üben seit jeher eine gewisse Faszination auf Frauen und Männer gleichermaßen aus.
Sie werden als geheimnisvoll, mächtig und sinnlich wahrgenommen und sind nicht nur wegen ihrer blutigen Ernährung gefürchtet, sondern auch wegen ihrer Fähigkeit, Unschuldige zu verführen. Welche Bedrohung stellt also ein weiblicher und lesbischer Vampir für seine Opfer dar? Und was genau ist es, das bei denen, die ihr begegnen, Angst und Furcht hervorruft? Die vorliegende Arbeit versucht, Antworten auf diese Fragen zu finden, indem sie drei literarische Werke aus dem 19.
und 20. Jahrhundert analysiert, nämlich Sheridan Le Fanus "Carmilla" (1872), Whitley Striebers "The Hunger" (1981) und Jewelle Gomez' "The Gilda Stories" (1991).