
Naming the Beasts
Naming the Beasts ist eine Menagerie von Gedichten über die unangenehmen Seiten des Daseins als Geschöpf dieser Welt. Auf diesen Seiten prallen Wildnis und Vorstadt aufeinander.
Das „Ich“ in diesen Gedichten nimmt viele Formen an: ein Wolf, ein Wasserbock, ein Vogel, der „über dem Gemetzel festsitzt“. Ob sie sich in die Lüfte erheben oder durch die Nachbarschaft streifen, Mortons Tiere sind Zeugen einer unablässigen Vision von Schmerz und Umweltzerstörung. Während die Flammen höher klettern, sind die Tiere in dieser Sammlung sich selbst überlassen und leben ihr Leben.
Es gibt Liebe und Einsamkeit, Passivität und Wut. Und doch gibt es immer Hoffnung.
Mit Hufen und Fellen, Reißzähnen und Eingeweiden sind diese Bilder und Einsichten die eines Künstlers in einem Kriegsgebiet, der die Schönheit in einer Welt festhalten will, die auseinanderfällt. Mortons Gedichte beißen sich an der Welt um uns herum fest, während sie die Realität durch die Vitalität und Eindringlichkeit ihrer Vorstellungskraft erkunden.