Bewertung:

Naming New York von Sanna Feirstein ist ein gut recherchiertes und ansprechendes Nachschlagewerk, das die Ursprünge der Straßen- und Ortsnamen in Manhattan erforscht. Die Leser schätzen den informativen Charakter und das übersichtliche Layout des Buches, das sowohl für Einheimische als auch für Touristen, die sich für die Geschichte New Yorks interessieren, eine wertvolle Quelle darstellt. Das Buch zeichnet sich durch seinen Humor und seine prägnante Schreibweise aus und bietet unerwartete Einblicke in bekannte Orte.
Vorteile:Gut recherchiert und informativ, fesselnder Schreibstil mit Humor, gegliedertes Layout nach Bereichen, enthält historische Hintergründe und Illustrationen, ideal für Einheimische und Touristen, bietet überraschende Einblicke in bekannte Namen.
Nachteile:Mangel an effektiven Karten, manche finden die Herkunft der Straßennamen weniger relevant, wenn sie sich nicht für die Geschichte von NYC interessieren.
(basierend auf 11 Leserbewertungen)
Naming New York: Manhattan Places and How They Got Their Names
New York ist die älteste ununterbrochen bewohnte Stadt Amerikas, doch ihre reiche Geschichte ist durch die Entwicklung weitgehend verdunkelt. Die New Yorker sind von Hunderten von Ortsnamen umgeben, von denen, die aus den frühesten Tagen Manhattans als holländischer Handelsposten stammen, bis hin zu denen, die das reiche koloniale, afrikanische und eingewanderte Erbe der Stadt widerspiegeln. Sie sind eine wahre Enzyklopädie der Stadtgeschichte. Gebäude mögen kommen und gehen, aber Ortsnamen sind erstaunlich beständig. Naming New York ist eine umfassende Zusammenstellung und Erklärung der Namen von Manhattans Straßen, Alleen, Plätzen, Parks und Ecken. Es gibt einen Überblick über die derzeit gebräuchlichen Namen und enthält die ältesten und neuesten Ehrenzusatznamen, vom Astor Place bis zum Yitzak Rabin Way.
Ganz gleich, ob Sie ein Geschichts- oder Wissensfan, ein Tourist oder einfach nur von Ortsnamen fasziniert sind, das Wissen um die Ursprünge dieser meist unerforschten Quellen bereichert die Erfahrung der Stadt und verwandelt eine einfache Besorgung in der Nachbarschaft in eine Reise durch die Zeit.
Zum Beispiel:
Bowery: Im 17. Jahrhundert wurden in diesem Teil Manhattans entlang eines alten Indianerpfads holländische Bauernhöfe, die so genannten Bowerij, angelegt. Die seit dieser Zeit als Bowery bekannte Straße wurde zum ersten Abschnitt der Poststraße von New York City nach Boston.
Houston Street: Nach William Houstoun, 1757-1812, aus einer prominenten Familie aus Georgia, der eine Tochter des Manhattan-Grundbesitzers Nicholas Bayard III heiratete. Die Herkunft des Namens aus Georgia ist für seine Aussprache und Schreibweise verantwortlich, die ihn von der texanischen Stadt unterscheiden.
Wall Street: Folgt der Linie der Stadtmauer, die die Niederländer 1653 im Norden von Neu-Amsterdam zum Schutz vor den Angriffen der Briten in Neuengland errichteten.