
The Berlin Airlift and the Making of the Cold War: Volume 173
Elf Monate lang, von 1948 bis 1949, vollbrachten Frachtflugzeuge der Luftstreitkräfte der westlichen Alliierten eine der außergewöhnlichsten Leistungen der militärischen Machtprojektion in Friedenszeiten: Sie brachten Nachschub in die Stadt Berlin, die damals unter sowjetischer Blockade stand. Im Frühjahr 1949 hatte die Berliner Luftbrücke, deren Erfolg zunächst als unwahrscheinlich galt, die Sowjets davon überzeugt, dass ihre Bemühungen, eine Lösung für die Zukunft Berlins zu erzwingen, eine schwere Fehleinschätzung waren. Die Stadt wurde zu einem Symbol für die eskalierende Teilung Europas in konkurrierende Blöcke in einer neuen Ordnung des Kalten Krieges. Diese weitgehend improvisierte Militäraktion hatte einen unvorhergesehenen Einfluss auf die Welt nach dem Zweiten Weltkrieg ausgeübt.
The Berlin Airlift and the Making of the Cold War bringt Historiker und Politikwissenschaftler zusammen, um die Ursprünge, den Verlauf und die Auswirkungen der Berliner Luftbrücke nach siebzig Jahren zu untersuchen. Wissenschaftler und Experten für die Luftbrücke, ihre Logistik, den damit verbundenen Wettbewerb der Großmächte und die Position Berlins in einem geteilten und besetzten Mitteleuropa diskutieren nicht nur die Luftbrücke selbst, sondern auch die entscheidende Rolle, die diese Operation bei der Gestaltung der physischen und mentalen Landschaft der Konfrontation im Kalten Krieg in Europa spielte.
Die Berliner Luftbrücke war nur eine von vielen Entscheidungen und Ereignissen, die den Kalten Krieg auf globaler Ebene prägten. Sie war ein Schlüsselmoment in der Geschichte der Erholung und des Wiederaufbaus Deutschlands und seiner Bevölkerung nach 1945. Dieses Buch bietet neue Einblicke in die Hinterlassenschaften und Lehren der Luftbrücke im theoretischen und historischen Kontext.