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The Best Prey
Paige Qui ones' eindringlicher Debütgedichtband untersucht das Trauma des Begehrens. Qui Ones' lyrische Welt ist von krassen Dualitäten bevölkert: Fortpflanzung und Kinderlosigkeit, Raubtier und Beute, Manie und Depression.
Ein Jäger verfolgt einen unglücklichen Fuchs durch die Wälder; der Himmel ist mit Mädchen gepflastert, die lieber ertrinken, als geboren zu werden; ein Paar kehrt von seiner Hochzeitsreise zurück und findet in seinem Ehebett einen stehenden Teich vor. Indem sie durch diese Doppeldeutigkeiten navigiert, gelangt Qui ones zu einer Version der Weiblichkeit, die gleichzeitig wild und kristallin und unverkennbar ihre eigene ist. Sie schreibt: „Mein Spiegelbild kann nur zurückknurren, in Wasser oder Öl oder Silber.
Dies ist eine Übung in Vergebung. Ich tauche meine Füße hinein.“ The Best Prey zeichnet die Komplexität des Hungers in lebendigen, viszeralen Worten nach und gelangt schließlich zu einem Selbstverständnis, das die Widersprüche von Sinnlichkeit, Gewalt und Macht umfasst.