
The Safeguard of Liberty and Property: The Supreme Court, Kelo v. New London, and the Takings Clause
Im Jahr 2005 entschied der Oberste Gerichtshof in der Rechtssache Kelo gegen New London, dass eine Stadt einem Privateigentümer Eigentum wegnehmen und es einem anderen zur wirtschaftlichen Sanierung übertragen kann. Das Urteil markierte eine neue Auslegung des fünften Verfassungszusatzes und schuf einen Präzedenzfall, der wichtige Fragen zu staatlichen Übernahmen und Eigentumsrechten aufgeworfen hat.
Das Urteil weckte auch das öffentliche Interesse an Privateigentum und löste bei vielen Bürgern, Journalisten, Wissenschaftlern und Gesetzgebern heftige Reaktionen aus. Dieses Buch ist einzigartig, weil es eine eingehende Analyse der Rechtsprechung in den Stellungnahmen und Entscheidungen der einzelstaatlichen und bundesstaatlichen Gerichte bietet, aber auch eine Vielzahl anderer Quellen verwendet, darunter die mündliche Verhandlung vor dem Obersten Gerichtshof, die Amicus-Curiae-Schriftsätze, die amerikanische Politik- und Rechtsgeschichte sowie die persönlichen Geschichten der an dem Fall Beteiligten.
In diesem Buch wird auch die öffentliche Gegenreaktion aus verschiedenen Blickwinkeln analysiert, darunter Meinungsumfragen, Medienberichterstattung, wissenschaftliche Artikel und Kommentare, nachfolgende Rechtsprechung und gesetzgeberische Maßnahmen. Schließlich bietet dieses Buch eine aufschlussreiche Kritik des Falles, einschließlich der Frage, was der Oberste Gerichtshof falsch und was er richtig gemacht hat und wohin das Gesetz und die Gerichte von nun an gehen sollten.