
Watering the Valley: Development along the High Plains Arkansas River, 1870-1950
James Earl Sherow vertritt die Ansicht, dass ein riesiges Netz von Problemen im trockenen Westen aus der irrigen Vorstellung entstanden ist, Wasser sei eine Ware, die man kaufen, verkaufen und handeln könne. Dieser schlecht durchdachte Ansatz bei der Wassererschließung hat seiner Meinung nach zu sozialen Problemen und zum Missbrauch der Umwelt geführt.
In diesem Band erzählt er die Geschichte der Bewohner des Valley of Content, des High Plains-Teils des Arkansas River Valley, während der prägenden Zeit der Besiedlung und Entwicklung. Er behauptet, dass es ihr Wunsch nach Wachstum war, der den Bau von Dämmen, Stauseen und Wassertransportanlagen anregte, die letztendlich ihren Erfolg untergraben sollten. Er dokumentiert ihre ebenso phantasievollen wie fruchtbaren Versuche, den Fluss unter ihre Kontrolle zu bringen, die Wellen neuer Probleme, die auf jede neue "Lösung" folgten, und die Konflikte und die Zusammenarbeit, die dieser Prozess mit sich brachte.
Dies ist ein äußerst wichtiges Buch. Sherows These ist überzeugend.
Er liefert eine maßgebliche Studie für diesen Zeitraum, ... die die Wassernutzung in der Landwirtschaft, der Industrie und in städtischen Gebieten in Colorado und in der Landwirtschaft in Kansas untersucht. Dieses Buch verdient einen Platz neben Don Pisanis From the Family Farm to Agribusiness: The Irrigation Crusade in California and the West, 1850-1930 und Norris Hundley's Water in California.
Es fügt der Diskussion über das Wasser im Westen eine wichtige neue Dimension hinzu, ein Thema, das nicht mehr nur von regionalem Interesse ist. -- Richard Lowitt, Autor von The New Deal and the West.