Bewertung:

In „Saving the Bible From Ourselves“ (Die Bibel vor uns selbst retten) kritisiert Glenn R. Paauw die gängigen Praktiken des Bibellesens, die seiner Meinung nach zu biblischem Analphabetismus und Missverständnissen führen. Er schlägt eine Rückkehr zum gemeinschaftlichen Lesen größerer Abschnitte anstelle isolierter Verse vor und betont, wie wichtig es ist, die Bibel als zusammenhängende Erzählung und nicht als fragmentierte Stücke zu verstehen. Seine Einsichten ermutigen die Leser, die literarischen Formen und den kulturellen Kontext der Bibel zu würdigen, und plädieren für einen Wandel in der Art und Weise, wie Christen mit der Heiligen Schrift umgehen.
Vorteile:Die Leserinnen und Leser schätzen den ansprechenden Schreibstil des Buches, die klaren Argumente für die Notwendigkeit, die Bibel als Ganzes zu lesen, und den Aufruf zu einem tieferen Verständnis der Heiligen Schrift. Viele empfanden es als Denkanstoß, der ihre Herangehensweise an das Bibellesen von einem oberflächlichen „Naschen“ zu einem tieferen „Schlemmen“ veränderte. Das Buch wurde für seine theologischen und literarischen Einsichten gelobt, was es zu einem wertvollen Hilfsmittel sowohl für Laienchristen als auch für Akademiker macht.
Nachteile:In einigen Rezensionen wird darauf hingewiesen, dass das Buch repetitiv und übermäßig wortreich sein kann, und es wird kritisiert, dass das Vokabular des Autors unnötig komplex ist. Einige Leser waren der Meinung, dass die Argumente zu lange brauchen, um sich zu materialisieren, und einige waren besorgt darüber, dass die vorgestellten theologischen Positionen sich nicht ausreichend mit gegenteiligen Ansichten auseinandersetzen.
(basierend auf 45 Leserbewertungen)
Saving the Bible from Ourselves: Learning to Read and Live the Bible Well
⬤ ECPA 2017 Christian Book Award Finalist. Muss die Bibel gerettet werden? Im Laufe der Jahrhunderte haben Bibelwissenschaftler und Verleger der Bibel immer mehr "Hilfen" hinzugefügt - Kapitelunterteilungen, Verse, Zwischenüberschriften, Notizen -, um das Studium und das Verständnis der Bibel zu erleichtern.
Dies hat jedoch dazu geführt, dass man die Bibel eher stichprobenartig liest, als dass man in die Tiefe geht. Nach Ansicht des Autors Glenn R. Paauw hat sich der Text vom literarischen und historischen Kontext der Bibel gelöst, was zu Fehlinterpretationen und einer "engen, individualistischen und eskapistischen Sicht des Heils" geführt hat.
Anstatt eine kulturprägende Kraft zu sein, ist die Bibel zu einer Datenbank mit schnellen und einfachen Antworten auf die schwierigen Fragen des Lebens geworden. Diese Mängel können jedoch durch das, was der Autor "große Lektüre" nennt, korrigiert werden.
Auf diesen Seiten stellt uns Paauw sieben neue (für uns) Verständnisse der Bibel vor, die Schritte auf dem Weg zu einer zutiefst engagierten Bibel darstellen. Bei jeder vorgestellten "neuen" Bibel werden die Defizite in unserem derzeitigen Umgang mit der Bibel untersucht, gefolgt von Empfehlungen für eine neue Praxis. Die transformative Kraft der Bibel wird wiedergewonnen, wenn wir die Ketten entfernen, die Christen im Laufe der Jahrhunderte an sie angelegt haben.
Die Bibel muss nicht gerettet werden, weil sie einen Fehler hat, sondern weil wir sie verzerrt und falsch gelesen haben. Saving the Bible from Ourselves liefert den Bibelstudenten ein neues Paradigma, um die Bibel gut zu lesen und zu leben.