Bewertung:

Mike Scottis Buch ist ein packender und zutiefst persönlicher Bericht über seine Erfahrungen als US-Marine während der Einsätze im Irak und in Afghanistan sowie über seine anschließenden Kämpfe mit PTBS nach seiner Rückkehr ins zivile Leben. Die Memoiren verdeutlichen den emotionalen und psychologischen Tribut, den der Krieg von den Soldaten fordert, und geben Einblicke in die oft harte Realität, mit der sie während und nach dem Einsatz konfrontiert sind. Er ermutigt zum Verständnis und zur Unterstützung durch Menschen, die keine militärische Erfahrung haben.
Vorteile:⬤ Intensive und ehrliche Schilderung des Krieges und seiner Folgen
⬤ bietet tiefe persönliche Einblicke in die Kämpfe der Veteranen
⬤ geradliniger Erzählstil
⬤ fesselnder und einnehmender Schreibstil, der viele Leser anspricht
⬤ hebt die Notwendigkeit eines gesellschaftlichen Verständnisses für die Erfahrungen der Veteranen hervor
⬤ enthält praktische Informationen zur Bewältigung von PTBS.
⬤ In einigen Rezensionen wird erwähnt, dass sich die Memoiren manchmal überstürzt anfühlen
⬤ das Thema ist emotional schwer und könnte für einige Leser schwierig sein
⬤ die chaotische Art des Erzählens spiegelt das erlebte Trauma wider, was nicht allen gefallen könnte.
(basierend auf 17 Leserbewertungen)
The Blue Cascade: A Memoir of Life After War
Mike Scotti, Marineleutnant und CNN-Op-Ed-Mitarbeiter, beschreibt in seinen Erinnerungen einen Weg von der irakischen Front zurück nach New York und zeigt, dass manchmal die härteste Schlacht die nach dem Krieg ist.
Manchmal ist der härteste Kampf der nach dem Krieg. Als einer der Soldaten an der vordersten Front der Operation Iraqi Freedom wurde Leutnant Scotti gelehrt, dass Schwäche einen umbringt: kein Zögern, konzentriere dich auf dein Ziel und führe die Mission zu Ende. Nach seiner Rückkehr aus dem Krieg ging Scotti sein neues Leben auf dieselbe Weise an. Er ignorierte die schleichende Depression und die Gefühllosigkeit, die er „The Blue Cascade“ nannte, und stürzte sich auf sein Ziel, einen MBA-Abschluss zu machen, sich einen gut bezahlten Job im Finanzwesen zu sichern und jung und reich in Rente zu gehen.
Aber er wurde innerlich aufgefressen, und Szenen von betrunkenen Emotionen und rasender Gewalt wurden immer häufiger. Jahre nach seiner Rückkehr aus dem aktiven Kampfeinsatz dachte er schließlich über Selbstmord nach. Durch eine Reihe einschneidender Ereignisse gelang es Scotti schließlich, einen Weg der Heilung zu finden und seine Reise zurück ins Leben anzutreten, aus der er schließlich die folgende Weisheit für andere Betroffene von posttraumatischem Stress mitnahm: Es ist in Ordnung, wenn du nicht in Ordnung bist.