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My Father's Letters: Correspondence from the Soviet Gulag
Ein zutiefst bewegender und kraftvoller historischer Bericht - die Briefe von in den Gulag-Lagern inhaftierten Vätern an ihre Kinder
„Sie werden als Menschen leben und als Menschen sterben; und darin allein liegt der ewige und bittere Sieg des Menschen über alle grandiosen und unmenschlichen Mächte, die es je gegeben hat oder geben wird.“ - Wassili Grossman, Leben und Schicksal.
Zwischen den 1930er und 1950er Jahren wurden in der Sowjetunion Millionen von Menschen in den Gulag geschickt. My Father's Letters erzählt die Geschichten von 16 Männern - meist Angehörige der Intelligenz und loyale sowjetische Untertanen -, die in den Gulag-Lagern inhaftiert waren, anhand der Briefe, die sie an ihre Frauen und Kinder schickten. Hier finden sich Briefe, die von Vätern illustriert wurden, die ihre Kinder in Wissenschaft und Naturgeschichte unterrichten wollten; die tragischen Sendschreiben eines ehemaligen Militärs, der davon überzeugt ist, dass der schreckliche Fehler seiner Verhaftung wieder gut gemacht wird; der „Brief“, der mit einer Fischgräte auf ein Bettlaken genäht und aus einem Hochsicherheitslager herausgeschmuggelt wurde. Die Briefe meines Vaters sind eine unmittelbare Quelle für das Leben im Gefängnis während Stalins Großem Terror. Fast keiner der Männer, die diese Briefe schrieben, überlebte.