Bewertung:

Das Buch ist eine Sammlung von Aufsätzen, die sich mit der Umwandlung Großbritanniens in das angelsächsische England befassen und Einblicke von verschiedenen Experten bieten. Während viele Leser das Buch als anregend und wertvoll empfinden, gehen die Meinungen über die Zugänglichkeit und Relevanz des Inhalts auseinander.
Vorteile:Nachdenklich stimmende Aufsätze, interessante Einblicke für ernsthafte Leser, nützlich für alle, die sich für die historischen Interaktionen zwischen Briten und Angelsachsen interessieren. Einige Aufsätze werden gut aufgenommen und als erstklassig angesehen.
Nachteile:Der Inhalt ist uneinheitlich, einige Aufsätze passen nicht zum Hauptthema. Einige Aufsätze sind zu theoretisch oder zu nischenorientiert, was sie für den allgemeinen Leser weniger zugänglich macht. Fachsprachliche Diskussionen werden als schwer verständlich empfunden, und einige Leser fanden nur wenige Aufsätze unterhaltsam.
(basierend auf 5 Leserbewertungen)
Britons in Anglo-Saxon England
Die Zahl der gebürtigen Briten und ihre Rolle im angelsächsischen England wird seit Generationen heftig diskutiert; im 19. Jahrhundert wurden die Engländer als Germanen angesehen, doch im 20.
Jahrhundert wurde die deutsche Vergangenheit neu erfunden. Heute ist die wissenschaftliche Gemeinschaft in dieser Frage so gespalten wie eh und je: Ortsnamenspezialisten haben stets minimalistische Interpretationen bevorzugt, die der Einwanderung aus Deutschland den Vorzug geben, während andere Fachgruppen in ihren Ansichten weniger einig waren, wobei viele Archäologen und Historiker die britische Präsenz zumindest potenziell als zahlenmäßig bedeutend oder sogar dominant ansehen. Die hier versammelten Beiträge versuchen, ein neues Licht auf dieses komplexe Thema zu werfen, indem sie Beiträge von verschiedenen Fachleuten zusammenführen und die Schnittstellen zwischen den verschiedenen Wissenskategorien über die Vergangenheit untersuchen.
Sie versammeln sowohl ein umfangreiches Beweismaterial über die Anwesenheit von Briten als auch eine Vielzahl von Ansätzen zu den zentralen Fragen des Ausmaßes dieser Anwesenheit und ihrer Bedeutung in den sieben Jahrhunderten des angelsächsischen Englands.
NICK HIGHAM ist Professor für frühmittelalterliche Geschichte und Landschaftsgeschichte an der Universität von Manchester. Mitwirkende: RICHARD COATES, MARTIN GRIMMER, HEINRICH HARKE, NICK HIGHAM, CATHERINE HILLS, LLOYD LAING, C.
P. LEWIS, GALE R. OWEN-CROCKER, O.
J. PADEL, DUNCAN PROBERT, PETER SCHRIJVER, DAVID THORNTON, HILDEGARD L. C.
TRISTRAM, DAMIAN TYLER, HOWARD WILLIAMS, ALEX WOOLF.