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British Policy Towards Ireland 1921-1941
Die irische Frage verschwand nicht, wie manche angenommen haben, mit der Unterzeichnung des anglo-irischen Vertrages von 1921, sondern blieb noch viele Jahre lang von bleibender Bedeutung für die britische Politik.
In dieser ersten umfassenden Studie über die britische Irlandpolitik in den 20 Jahren nach dem Vertrag zeigt Canning, wie die britische Haltung gegenüber Irland weiterhin von vielen Faktoren beeinflusst wurde, darunter innenpolitische Erwägungen, Verteidigungsbelange, die anhaltende Debatte über Nordirland und die Idee der Teilung sowie die breitere Perspektive der britischen Beziehungen zu den Dominions. Canning untersucht auch, wie sich die veränderte Wahrnehmung Irlands in der Zwischenkriegszeit auf die britischen Entscheidungsträger auswirkte, wie die britische Politik festgelegt wurde und welche Personen sie mitgestalteten.
Auf der Grundlage kürzlich freigegebener offizieller Dokumente, privater Papiere, Interviews und Zeitungsberichte vermittelt dieses Buch ein einzigartig detailliertes Bild der öffentlichen und privaten Meinung, die die britische Politik in der Zwischenkriegszeit bestimmte.