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British Naval Power in the East, 1794-1805: The Command of Admiral Peter Rainier
Als 1793 der Krieg mit Frankreich ausbrach, entstand sofort die Gefahr einer erneuten französischen Herausforderung der britischen Vorherrschaft in Indien. Dieses Sicherheitsproblem wurde 1795 noch verschärft, als die Franzosen die Niederlande überrannten und die äußerst wertvollen niederländischen Handelsrouten und die niederländischen Kolonien, darunter das Kap der Guten Hoffnung und das heutige Indonesien, unter französische Kontrolle gerieten.
Die Aufgabe, die britischen Interessen im Osten zu sichern, war gewaltig: Die Entfernungen waren riesig, die Kommunikation mit London konnte Jahre dauern, es gab Probleme bei der Beschaffung von Ressourcen, und es bedurfte eines ausgeprägten diplomatischen Geschicks, um die unabhängigen Herrscher auf die Seite der Briten zu ziehen und die uneingeschränkte Zusammenarbeit mit der East India Company sicherzustellen. Admiral Peter Rainier (1741-1808), Befehlshaber der Royal Navy im Indischen Ozean und im Osten von 1794 bis 1805, war mit dieser gewaltigen Aufgabe betraut. Dieses Buch befasst sich mit den enormen Schwierigkeiten, mit denen Rainier konfrontiert war.
Es skizziert seinen Werdegang und erklärt, wie er seine Aufgabe mit außerordentlichem Geschick erfüllte, wie es ihm gelang, die britischen Interessen im Osten zu sichern - und dabei die Notwendigkeit einer großen Schlacht zu vermeiden -, wie er Großbritanniens Führungsposition auf See stärkte und wie er darüber hinaus in Zusammenarbeit mit dem Generalgouverneur Richard Wellesley Großbritanniens Position in Indien selbst weiter ausbaute. Peter Ward promovierte in Marinegeschichte an der Universität von Exeter, nachdem er im internationalen Personalmanagement für kalifornische Hochtechnologieunternehmen in den Vereinigten Staaten, Hongkong und Europa tätig war.