Bewertung:

Das Buch „Tokyo Bay“ ist eine Mischung aus historischer Fiktion, die sich um die Öffnung Japans dreht und deren Charaktere mit den tatsächlichen Ereignissen verwoben sind. Die Rezensenten haben sowohl positive Aspekte in Bezug auf die historischen Einblicke und die gut strukturierte Erzählung als auch Kritikpunkte in Bezug auf die Charakterentwicklung und das Tempo angemerkt.
Vorteile:Viele Leserinnen und Leser schätzten die faszinierenden historischen Details und die informativen Aspekte der Erzählung und hoben Anthony Greys schriftstellerisches Geschick und seine Fähigkeit hervor, eine Botschaft des universellen Einsseins der Menschheit einzubringen. Die fesselnde Geschichte und die sympathischen Charaktere, insbesondere Commodore Perry, wurden häufig positiv erwähnt.
Nachteile:Die Kritiker wiesen auf Probleme bei der Charakterentwicklung hin und bezeichneten einige Figuren als eindimensional oder nervig. Das Tempo wurde als langsam beschrieben, mit übermäßigem Fokus auf Details und Kulissen auf Kosten der Handlung. Einige Leser waren der Meinung, dass es der Geschichte an Tiefe fehlte und sie sich mehr Auflösung in Bezug auf die Charakterbögen wünschten.
(basierend auf 57 Leserbewertungen)
Tokyo Bay: A Novel of Japan
Ein spannender Roman über die ersten Reisen des Westens nach Japan von einem "meisterhaften Geschichtenerzähler" und demgefeierten Autor von Saigon und Peking ( The Kansas City Star ).
Im Juli 1853 dampft eine Flotte von Schiffen mit schwarzem Rauch an Japans Nebeninseln vorbei und löst Panik unter einem Volk aus, das seit über zweihundert Jahren vom Rest der Welt abgeschottet ist. Commodore Matthew Perry ist eingetroffen, vom US-Präsidenten entsandt, um Japan für amerikanische Schiffe und den Handel zu öffnen - notfalls mit Gewalt.
Marineleutnant Robert Eden, ein idealistischer Neuengländer, erkennt sofort, dass die kolonialen Absichten seiner Landsleute einen gewaltsamen Konflikt mit den feudalen, schwertschwingenden Samurai entfachen werden. Inspiriert von der Suche nach Frieden, verlässt er das Schiff und findet sich in einer Welt voller furchterregender und edler Krieger, kunstvoll exotischer Geishas und einer verzweifelten Bevölkerung wieder, die die Amerikaner als Monster betrachtet.
Eden versucht, die Kluft zwischen zwei stolzen, unnachgiebigen Kulturen im Namen der Moral zu überbrücken, aber er wird die dauerhafte Harmonie, die er zu schaffen hofft, vielleicht nicht mehr erleben.