Bewertung:

Das Buch bietet eine gründliche und fesselnde Erkundung der Geschichte von Epidemien in der westlichen Zivilisation und untersucht die sozialen, medizinischen und politischen Reaktionen auf Krankheiten. Viele Leser fanden es anregend, mit einer Mischung aus wissenschaftlicher Tiefe und erzählerischem Engagement. Einige merkten jedoch an, dass es sich manchmal wie ein Lehrbuch liest.
Vorteile:Gründlich recherchiert, fesselnde Erzählung, wertvolle historische und soziale Perspektive auf Krankheiten, zum Nachdenken anregende, gut strukturierte Erzählung, geeignet für Leser, die sich für öffentliche Gesundheit und Geschichte interessieren.
Nachteile:Manchmal liest es sich wie ein akademisches Lehrbuch, was für manche Leser den Genuss schmälern kann.
(basierend auf 9 Leserbewertungen)
The Burdens of Disease: Epidemics and Human Response in Western History
In einer Rezension der Originalausgabe von The Burdens of Disease, die in ISIS erschien, hieß es: "Hays hat ein bemerkenswertes Buch geschrieben. Auch er hat eine Botschaft: Dass Epidemien in erster Linie von Armut abhängig sind und dass der Westen sich konsequent geweigert hat, dies zu akzeptieren." Diese überarbeitete Ausgabe bestätigt die Aktualität des Buches und bietet einen umfassenden Ansatz für die Geschichte der Krankheiten.
In diesem aktualisierten Band mit Überarbeitungen und Ergänzungen zum ursprünglichen Inhalt, einschließlich der Entwicklung arzneimittelresistenter Krankheiten und einer erweiterten Berichterstattung über HIV/AIDS, sowie mit aktuellen Daten zu Sterblichkeitszahlen und anderen relevanten Statistiken, beschreibt J. N. Hays die Wahrnehmung von und den Umgang mit Pest und Seuchen in der zweitausendjährigen Geschichte des Westens.
Krankheit wird als ein mehrdimensionales Konstrukt dargestellt, das an der Schnittstelle von Geschichte, Politik, Kultur und Medizin angesiedelt ist und in Mentalitäten und sozialen Beziehungen ebenso verwurzelt ist wie in den biologischen Bedingungen der Pathologie. In dieser überarbeiteten Ausgabe von The Burdens of Disease werden auch die Opfer von Epidemien untersucht, wobei den Beziehungen zwischen Armut, Macht und Krankheit besondere Aufmerksamkeit gewidmet wird.