Bewertung:

Das Buch bietet eine detaillierte Untersuchung der Burgen während des Rosenkrieges und hebt die Bedeutung dieser Strukturen in dieser historischen Periode hervor. Die Leserinnen und Leser schätzen die Tiefe der im Buch zusammengestellten Forschung und Informationen.
Vorteile:Das Buch ist gut recherchiert, informativ und bietet eine einzigartige Perspektive auf die Burgen während des Rosenkrieges. Es ist detailliert und fesselnd geschrieben. Viele Leser fanden es interessant und lobten seinen umfassenden Charakter.
Nachteile:Einige Leser äußerten keine spezifischen Kritikpunkte, aber es gibt einen Hinweis darauf, dass einige Leser das Thema als Nische empfinden könnten. Ein Leser erwähnte Verwirrung über die historische Genauigkeit bezüglich der Ehe einer Figur.
(basierend auf 7 Leserbewertungen)
The Castle in the Wars of the Roses
Die Rosenkriege sind eine der dramatischsten und faszinierendsten Epochen der mittelalterlichen Geschichte. Über die führenden Persönlichkeiten, die erbitterten dynastischen Rivalitäten, die politischen Intrigen und den raschen Wechsel des Schicksals auf den Schlachtfeldern von England und Wales ist schon viel geschrieben worden. Ein Aspekt wurde jedoch oft übersehen: die Rolle der Burgen in diesem Konflikt.
Dan Spencers originelle Studie zeichnet ihre Nutzung vom Ausbruch des Bürgerkriegs in der Regierungszeit Heinrichs VI. in den 1450er Jahren bis zum Triumph Heinrichs VII. etwa dreißig Jahre später nach. Anhand zahlreicher erzählerischer, architektonischer, finanzieller und verwaltungstechnischer Quellen wirft er ein neues Licht auf die Stellung der Burgen im Konflikt und zeigt ihre Bedeutung als strategische und logistische Zentren, als Stützpunkte für die Truppenaufstellung und als Festungen.
Dan Spencers Buch ist ein faszinierender Beitrag zur Literatur über die Rosenkriege und zum Studium der Belagerungskriege im Mittelalter.