Bewertung:

Das Buch „The Co-Presidency of Bush and Cheney“ von Shirley Warshaw enthält eine detaillierte Analyse der Machtdynamik während der Bush-Cheney-Regierung und vertritt die Ansicht, dass die Ko-Präsidentschaft der Republik geschadet hat. Das Buch wurde für seine gründliche Recherche, die gute Lesbarkeit und die aufschlussreichen Perspektiven auf die Macht der Exekutive gelobt.
Vorteile:Das Buch ist fesselnd und gut recherchiert und macht komplexe Themen zugänglich. Viele Leser fanden es weder zu dicht noch zu schwer zu lesen. Warshaws Einsichten regen zum Nachdenken an und sind notwendig, um die politische Dynamik zu verstehen. Das Buch gilt als „Pflichtlektüre“ für alle, die sich für das politische System interessieren, und bietet eine einzigartige Analyse von Cheneys wesentlicher Rolle.
Nachteile:Einige Rezensenten wiesen auf kleinere Probleme wie Tippfehler und Darstellungsmängel hin, die der akademischen Professionalität des Buches abträglich sein könnten. Einige vermuten, dass das Buch mit Blick auf ein studentisches Publikum geschrieben wurde, was seinen autoritativen Ton beeinträchtigen könnte.
(basierend auf 10 Leserbewertungen)
The Co-Presidency of Bush and Cheney
Die Bush-Regierung ist am Ende, aber die amerikanische Öffentlichkeit leidet weiterhin unter ihrer katastrophalen Innen- und Außenpolitik.
In diesem hervorragend dokumentierten Werk bietet die Präsidentschaftswissenschaftlerin Shirley Anne Warshaw eine eingehende Analyse und Erforschung der politischen Manöver, die uns in den derzeitigen Schlamassel geführt haben. Indem sie ihre Studie über die Beweggründe von Dick Cheney und George W.
Bush, ihr Wissen über die Bereiche, in denen sie agierten, und persönliche Interviews mit Mitarbeitern des Weißen Hauses und Insidern in Washington kombiniert, zeigt Warshaw, dass diese sich ergänzenden Konservativen nichts Geringeres als Co-Präsidenten waren. Entgegen der landläufigen Meinung bestreitet sie, dass Bushs Autorität gekapert oder gestohlen wurde. Bush konzentrierte sich vielmehr auf den Aufbau einer, wie er es nannte, moralischen und zivilen Gesellschaft, die durch einen Krieg gegen die Wissenschaft und die Verbreitung von Programmen auf der Grundlage des Glaubens verankert wurde, während er Cheney die Führung in der Geschäfts- und Außenpolitik überließ.
Warshaw beleuchtet Cheneys jahrzehntelange Karriere in Washington und seine Vertrautheit mit den inneren Abläufen, um ein vollständiges Bild dieses berechnenden politischen Kraftpakets zu zeichnen, das immer wieder für Schlagzeilen sorgt. Von Cheneys beispielloser Zusammenlegung des Amtes des Vizepräsidenten mit dem des Präsidenten bis hin zu seiner Abneigung gegen das, was er als Einmischung des Kongresses in die Amtsführung des Präsidenten ansah, zeichnet Warshaw ein faszinierendes und zuweilen erschreckendes Porträt.