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The Composition Commons: Writing a New Idea of the University
The Composition Commons zeichnet die jahrhundertelangen Ursprünge einer auf das Schreiben ausgerichteten Idee der amerikanischen Universität nach und verfolgt das Wiederaufleben dieser Idee heute. Jessica Yood liefert einen zeitgemäßen Ansatz zur Belebung der Hochschulbildung und zeigt auf, wie Kompositionskurse an Hochschulen dynamische Orte für die Schaffung einer demokratischen, gerechten und allgemein gebildeten Öffentlichkeit sein können.
Auf der Grundlage von Archiv- und Unterrichtsmaterial aus öffentlichen Hochschulen und Universitäten und in einer lebendigen, auto-ethnografischen Sprache verfasst, nennt Yood "Genres of the Commons" intime, informelle Schreibaktivitäten, die Peer-to-Peer-Wissensnetzwerke schaffen. Sie zeigt, wie diese einzigartigen Gattungen Kollektivität schaffen - ein akademisches Gemeingut - und fordert die Wissenschaftler auf, in die Komposition als einen Kurs zu investieren, der reflektiertes, entstehendes, gemeinsames Wissen kultiviert. Yood wendet sich von Bewegungen ab, die sich vom Kompositionsunterricht im ersten Studienjahr abwenden, und zeigt auf, wie eine immer vielfältigere Studentenschaft komplexe, sich entwickelnde kulturelle Literaturen komponiert, die soziale Bindungen schaffen und Innovationen sowie intellektuelles und bürgerschaftliches Engagement fördern. Die ethnographischen Daten, die historische Forschung und der neue Ansatz der Literatur- und Genretheorie richten sich an Schreibwissenschaftler, Kompositionslehrer im ersten Studienjahr und Pädagogen, die nach neuen Ansätzen für den Aufbau eines zugänglicheren akademischen Umfelds suchen.
The Composition Commons macht das Gemeingut als kritische Idee und die Aktivitäten im Schreibunterricht als wesentliche Praktiken für die Neugestaltung der Hochschulbildung in den Vereinigten Staaten wieder geltend.