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The Condor Trials: Transnational Repression and Human Rights in South America
Geschichten über grenzüberschreitenden Terror und Gerechtigkeit beleuchten die Vergangenheit und Gegenwart des südamerikanischen Kampfes für Menschenrechte.
„Herausragend.... Ein olympischer Blick auf das Condor-System"--Philip Chrimes, International Affairs
Mit den Stimmen von Überlebenden und Zeugen, Menschenrechtsaktivisten, Justizakteuren, Journalisten und Historikern lüftet Francesca Lessa die Geheimnisse der transnationalen Unterdrückung, die von südamerikanischen Diktatoren zwischen 1969 und 1981 betrieben wurde. Im Rahmen der Operation Condor entführten, folterten und ermordeten die gewalttätigen und unterdrückerischen Regime Hunderte von Exilanten oder schickten sie gewaltsam in die Länder zurück, aus denen sie geflohen waren. Südamerika wurde zu einer Zone des Terrors für diejenigen, die zur Zielscheibe wurden, und der Straflosigkeit für diejenigen, die die Gewalt ausübten.
Lessa zeigt, wie sich allmählich Netzwerke von Rechtssuchenden bildeten, die über nationale Grenzen hinweg Gerechtigkeit für die Opfer dieser Gräueltaten erwirken wollten. Auf der Grundlage umfangreicher Feldforschung, Archivrecherchen, ethnographischer Studien und mehr als hundert Interviews erkundet „Die Condor-Prozesse“ die Vergangenheit und Gegenwart Südamerikas und wirft ein Licht auf die anhaltenden Kämpfe um Gerechtigkeit, während sich die Gesellschaften mit den beispiellosen Grausamkeiten ihrer noch gar nicht so weit zurückliegenden Vergangenheit auseinandersetzen.