Bewertung:

Das Buch ist zwar nicht so populär wie Stokers „Dracula“, bietet aber eine einzigartige und atmosphärische Erzählung, in der Themen wie Geheimnisse und das Übernatürliche in einer osteuropäischen Umgebung behandelt werden. Kritiker loben die schönen Beschreibungen und die spannenden Handlungsstränge, kritisieren aber das langsame Tempo und den schwerfälligen Schreibstil.
Vorteile:⬤ Wunderschöne Beschreibungen osteuropäischer Landschaften und Charaktere
⬤ atmosphärische und einzigartige Geschichte
⬤ fesselnde Mystery-Anteile
⬤ behält einen Gothic-Ton bei
⬤ ungekürzte Ausgabe, die für ihre Vollständigkeit gelobt wird
⬤ einige denkwürdige und lustige Stellen.
⬤ Die ersten 45 Seiten werden als langweilig und ermüdend empfunden
⬤ der Schreibstil ist gewöhnungsbedürftig
⬤ die Erzählstruktur über Briefe kann verwirrend sein
⬤ viele finden die Geschichte langsam und mit unnötigem Schnickschnack gefüllt
⬤ die Charaktere sind nicht unbedingt sympathisch
⬤ einige erwähnen die schlechte Druckqualität.
(basierend auf 11 Leserbewertungen)
The Lady of the Shroud
Der alte Roger Melton ist gestorben und hinterlässt eines der größten Vermögen in Europa. Sein arroganter Verwandter Ernest Melton erwartet, dass er das Erbe antritt, aber zur großen Überraschung der Familie hinterlässt Roger sein riesiges Vermögen seinem obskuren jungen Neffen Rupert Sent Leger.
Doch Ruperts neuer Reichtum ist an seltsame Bedingungen geknüpft. Eine davon ist, dass er das alte Schloss Vissarion in dem abgelegenen Balkanstaat bewohnen muss, der als Land der Blauen Berge bekannt ist. Rupert, ein unerschrockener Abenteurer, willigt ein und reist mit seiner Tante Janet, die über die okkulte Kraft des Zweiten Auges verfügt, nach Vissarion.
Doch in Vissarion ist nicht alles so, wie es scheint. Rupert wird von einer geisterhaften Frau besucht, die in ein Leichentuch gekleidet ist und in einer Gruft schläft. Von ihrer seltsamen Schönheit verfolgt, fragt sich Rupert, ob sie ein Gespenst, ein Vampir oder etwas ganz anderes ist.
Er ist entschlossen, dieses Rätsel zu lösen, aber die Lösung ist noch gefährlicher, als er sich vorstellen kann. 1909 erstmals in einer inzwischen seltenen Ausgabe veröffentlicht, ist Die Dame im Leichentuch einer von Stokers beliebtesten übernatürlichen Romanen und ein würdiger Nachfolger von Dracula (1897). Die Dame des Leichentuchs wurde oft in stark gekürzten Ausgaben nachgedruckt.
Diese neue Ausgabe enthält den ungekürzten Originaltext, eine neue Einleitung von Sarah E. Maier, Anmerkungen, den Text zeitgenössischer Rezensionen, eine Chronologie von Bram Stokers Leben und Werk, eine Bibliographie und Stokers wichtigen Artikel "The Censorship of Fiction" von 1908.