Bewertung:

Das Buch bietet eine umfassende Analyse der Datierung neutestamentlicher Texte und spricht sich für eine frühere Datierung als traditionell angenommen aus. Die Rezensenten schätzen die Gründlichkeit, den methodischen Ansatz und die klare Argumentation, während einige den Wunsch nach mehr Details zu einzelnen Texten äußern und anmerken, dass bestimmte Annahmen des Autors nicht allgemein akzeptiert werden können.
Vorteile:⬤ Gut geschriebener und gut durchdachter Inhalt
⬤ präsentiert ein überzeugendes Argument dafür, dass das Neue Testament vor 70 n. Chr. geschrieben wurde
⬤ bietet einen systematischen Ansatz für die Datierung von Texten
⬤ gründliche Untersuchung von Beweisen
⬤ methodische und logische Analyse
⬤ klare und prägnante Argumentation
⬤ fesselnd für die Leser
⬤ wertvolles Referenzmaterial.
⬤ Einige finden das Buch zu kurz und es fehlt eine detaillierte Analyse der einzelnen Bücher
⬤ die kritische Analyse kann von persönlichen Überzeugungen geprägt sein
⬤ die technische Natur könnte für ein allgemeines Publikum eine Herausforderung sein
⬤ einige Rezensenten sind mit den Annahmen des Autors nicht einverstanden, wie z.B. die markanische Priorität.
(basierend auf 15 Leserbewertungen)
Rethinking the Dates of the New Testament: The Evidence for Early Composition
Diese paradigmenverändernde Studie ist die erste abendfüllende Untersuchung über die Entstehungsdaten des Neuen Testaments, die seit über 40 Jahren veröffentlicht wurde.
Sie argumentiert, dass die meisten neutestamentlichen Texte - mit der bemerkenswerten Ausnahme der unbestrittenen Paulusbriefe - 20 bis 30 Jahre früher verfasst wurden, als von den zeitgenössischen Bibelwissenschaftlern üblicherweise angenommen wird. Daraus ergibt sich eine neue Sichtweise darauf, wie schnell die frühen Christen die bahnbrechenden Texte für ihre neue Bewegung verfassten.