Bewertung:

Das Buch ist ein fesselnder historischer Roman, der das Sand-Creek-Massaker von 1864 und das Washita-Massaker von 1868 aus der Sicht eines jungen Cheyenne-Mädchens, Magpie, schildert. Ihre Erlebnisse werden mit Themen wie Überleben, die Rolle der Frauen in der Gemeinschaft und die anhaltenden Auswirkungen dieser Ereignisse auf die Nachfahren der Cheyenne im Jahr 1968, als das Washita-Massaker nachgestellt wurde, verwoben. Der Schwerpunkt der Erzählung liegt auf Versöhnung und der Komplexität der historischen Erinnerung.
Vorteile:Der Roman wird für seine emotionale Tiefe, seine fesselnden Charaktere und seine wichtige Perspektive auf die Geschichte der amerikanischen Ureinwohner gelobt, wobei der Schwerpunkt auf den starken weiblichen Charakteren liegt. Die Leserinnen und Leser schätzen die klare Darstellung des täglichen Lebens und der kulturellen Nuancen sowie die Sensibilität und das Engagement der Autorin, die sich in Absprache mit den Beratern der Ureinwohner um eine genaue Darstellung bemüht. Die Geschichte wird als spannend und aufschlussreich beschrieben, sie ist ein spannender Schmöker, der über wichtige historische Ereignisse informiert.
Nachteile:Einige Leser könnten die emotionalen Herausforderungen, die der historische Inhalt mit sich bringt, als schwierig empfinden. Kritik könnte es an der Darstellung moderner Perspektiven auf historische Ereignisse geben, insbesondere an der Art und Weise, wie das Interesse der lokalen weißen Gemeinschaft am Tourismus dargestellt wird. Spezifische Nachteile wurden in den Rezensionen jedoch nicht besonders hervorgehoben.
(basierend auf 9 Leserbewertungen)
Magpie's Blanket
In diesem nachdenklichen Roman erweckt Kimberly D.
Schmidt die Geschichte der Frauen der Plains-Indianer und der weißen Invasion zum Leben - ein Bericht nicht nur über Gewalt und Blutvergießen, sondern auch über Heilung und Vergebung. Magpie's Blanket beginnt mit der Geschichte einer jungen Frau aus dem Süden der Cheyenne, die 1864 das schreckliche Sand Creek Massaker überlebte, um dann 1868 beim Washita Massaker einen zweiten Angriff auf ihr Volk zu erleben.
Anhand der Erinnerungen von drei Generationen der Cheyenne erzählt der Roman die Ereignisse der Massaker und die hundert Jahre spätere Versöhnung nach dem fehlgeleiteten Versuch der Stadtbewohner, die "Schlacht" am Washita mit Nachkommen von US-Soldaten nachzustellen.