Die Detroiter Unruhen von 1967

Bewertung:   (3,9 von 5)

Die Detroiter Unruhen von 1967 (G. Locke Hubert)

Leserbewertungen

Zusammenfassung:

Das Buch von Prof. Hubert Locke über die Detroiter Unruhen von 1967 ist eine zeitgemäße Untersuchung des systemischen Rassismus und der Polizeibrutalität, die vor allem im Zusammenhang mit jüngsten Ereignissen wie der Ermordung von George Floyd relevant ist. Es kombiniert eine chronologische Darstellung der Polizeieinsätze mit aufschlussreichen Essays über die Ursachen und Folgen der Unruhen. Viele Leser fanden es gut recherchiert und boten eine einzigartige Perspektive aus der Sicht eines Insiders, während es gleichzeitig zu einem tieferen Verständnis der rassistischen Spannungen in Amerika anregte.

Vorteile:

Zeitgemäße Erforschung von systemischem Rassismus und Polizeibrutalität.

Nachteile:

Gut recherchiert mit einzigartiger Insider-Perspektive.

(basierend auf 9 Leserbewertungen)

Originaltitel:

The Detroit Riot of 1967

Inhalt des Buches:

In den letzten Julitagen des Jahres 1967 erlebte Detroit eine Woche lang einen verheerenden städtischen Zusammenbruch - eine der schlimmsten Unruhen im Amerika des zwanzigsten Jahrhunderts. Jahrhunderts.

Dreiundvierzig Menschen kamen ums Leben, Eigentum im Wert von über 50 Millionen Dollar wurde zerstört, und die Stadt selbst wurde in einem Zustand der Panik und Verwirrung zurückgelassen, dessen Narben noch heute zu sehen sind. The Detroit Riot of 1967 (ursprünglich 1969 veröffentlicht) ist die Geschichte dieser schrecklichen Erfahrung, die aus der Perspektive von Hubert G. Locke, dem damaligen Verwaltungsassistenten des Polizeipräsidenten von Detroit, erzählt wird, und erscheint nun erstmals als Taschenbuch mit einem neuen reflektierenden Essay, der die Ereignisse ein halbes Jahrhundert später untersucht.

Das Buch behandelt die Woche zwischen dem Ausbruch der Unruhen und deren Folgen. Stunde für Stunde werden die Plünderungen, Brandstiftungen und Schießereien sowie die Probleme beschrieben, mit denen die Polizei, die Nationalgarde und die Bundestruppen konfrontiert waren, die sich um die Wiederherstellung der Ordnung bemühten. Locke geht auch auf die Situation ein, wie sie von den Gerichten beschrieben wurde, sowie auf die Reaktion der Gemeinschaft, einschließlich der Medien, der sozialen und religiösen Einrichtungen und der zivilen und politischen Führung.

Schließlich betrachtet Locke den Versuch der weißen Führung, eine neue Allianz mit einer wachsenden, militanten schwarzen Bevölkerung zu schmieden; die Veränderungen der politischen Perspektiven innerhalb der schwarzen Gemeinschaft selbst; und die zunehmende Polarisierung der schwarzen und weißen Gefühle in einer Stadt, die zuvor landesweit als "Modellgemeinde in Sachen Ethnie" anerkannt worden war. Der Detroiter Aufstand von 1967 untersucht viele der kritischen Fragen, mit denen sich das heutige städtische Amerika konfrontiert sieht, und bietet Beobachtungen zu den Problemen des Polizeisystems sowie substanzielle Vorschläge zur Neudefinition der städtischen Strafverfolgung in der amerikanischen Gesellschaft. Locke argumentiert, dass Detroit und jede andere Stadt in Amerika sich in einem Wettlauf mit der Zeit befindet - und den Kampf bisher verloren hat.

Seit den Unruhen sind fünfzig Jahre vergangen, und mehr denn je sind jetzt bundespolitische Maßnahmen erforderlich, um die Zukunft des städtischen Amerikas zu sichern. Dieser fesselnde Bericht über einen bedeutenden Moment in der amerikanischen Geschichte wird für alle Historiker, ob Profis oder Anfänger, von großem Wert sein.

Weitere Daten des Buches:

ISBN:9780814343777
Autor:
Verlag:
Einband:Taschenbuch

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