Die Dinnerparty: Judy Chicago und die Macht des populären Feminismus, 1970-2007

Bewertung:   (3,9 von 5)

Die Dinnerparty: Judy Chicago und die Macht des populären Feminismus, 1970-2007 (F. Gerhard Jane)

Leserbewertungen

Zusammenfassung:

Das Buch bietet eine aufschlussreiche Erforschung von Judy Chicagos „The Dinner Party“ im Kontext des amerikanischen Feminismus, der Kunst und der Sozialgeschichte und ist damit ein Muss für alle, die sich für diese Themen interessieren.

Vorteile:

Gut geschrieben, informativ und zum Nachdenken anregend
bietet einen reichhaltigen historischen Kontext von Feminismus und Kunst
ist für allgemeine Leser zugänglich
stellt die Sozialgeschichte von 'The Dinner Party' effektiv wieder her
verbindet wissenschaftliche Erkenntnisse mit fesselnden Erzählungen.

Nachteile:

Einige Rezensionen deuten darauf hin, dass das Buch nicht für diejenigen geeignet ist, die sich nicht für feministische Themen oder die Kunstwelt interessieren.

(basierend auf 6 Leserbewertungen)

Originaltitel:

The Dinner Party: Judy Chicago and the Power of Popular Feminism, 1970-2007

Inhalt des Buches:

Judy Chicagos monumentale Kunstinstallation The Dinner Party war bei ihrer Premiere 1979 eine unmittelbare Sensation und gilt heute als das populärste Kunstwerk, das aus der zweiten Welle der feministischen Bewegung hervorgegangen ist. Jane F. Gerhard untersucht die Popularität des Werks, um zu verstehen, wie die Ideen über den Feminismus in den letzten drei Jahrzehnten des zwanzigsten Jahrhunderts aus aktivistischen und intellektuellen Kreisen in den amerikanischen Mainstream gelangten.

Mehr als die meisten sozialen Bewegungen wurde der Feminismus durch die Kultur vermittelt und verstanden - durch Kunstinstallationen, Ms. Magazine, All in the Family und Tausende anderer kultureller Artefakte. Doch das Phänomen des kulturellen Feminismus geriet in den späten 1970er und 1980er Jahren in außerordentliche Kritik. Gerhard analysiert diese Meinungsverschiedenheiten darüber, ob der kulturelle Feminismus im Lichte der sich verschiebenden Trennlinie zwischen Liberalismus und Radikalismus im Amerika nach den 1970er Jahren ausreichend aktivistisch war. Sie schließt mit einem Kapitel über die 1990er Jahre, als „The Dinner Party“ zur Zielscheibe in den politischen Kämpfen um die öffentliche Finanzierung der Künste wurde, selbst als akademische Feministinnen das Stück wegen seines angeblichen Essentialismus anprangerten.

Der Weg, den The Dinner Party zurückgelegt hat - von den Anfängen (1973) über die Fertigstellung (1979) und die Tournee (1979-1989) bis hin zur ständigen Sammlung des Brooklyn Museums (2007) - wirft ein Licht auf die Geschichte des amerikanischen Feminismus seit 1970 und auf die Art und Weise, wie insbesondere der populäre Feminismus wichtige Trends und Veränderungen in der breiteren Kultur beleuchten kann.

Weitere Daten des Buches:

ISBN:9780820344577
Autor:
Verlag:
Einband:Taschenbuch

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