Bewertung:

Dunkle Dame: A Novel of Emilia Bassano Lanyer ist ein historischer Roman, der das Leben von Emilia Bassano erforscht, einer talentierten Dichterin, von der man annimmt, dass sie die „Dark Lady“ in Shakespeares Sonetten ist. Das Buch schildert detailliert ihren Kampf mit den gesellschaftlichen Normen im elisabethanischen England, ihre Beziehungen zu bedeutenden männlichen Persönlichkeiten wie Shakespeare und einem Adligen und ihren Weg zu einer bekannten Schriftstellerin, alles verwoben mit einem reichen historischen Kontext.
Vorteile:Der Roman wird für seine detaillierte historische Recherche, die lebendige Charakterisierung und die fesselnde Erzählweise gelobt. Die Rezensenten schätzten die starke Darstellung von Emilias Charakter als kluge, widerstandsfähige Frau, die eindringliche Schilderung des elisabethanischen Lebens und die fesselnde Erzählung, die reale und fiktive Ereignisse mit einem Schwerpunkt auf der Notlage der Frauen in dieser Zeit verbindet.
Nachteile:Einige Leserinnen und Leser wünschten sich mehr Aufmerksamkeit für Shakespeare und waren enttäuscht, dass er in der Geschichte so wenig vorkommt. Darüber hinaus wurde das Tempo von einigen als manchmal ermüdend empfunden, und es wurde erwähnt, dass bestimmte Beziehungen nicht eingehend genug untersucht wurden.
(basierend auf 9 Leserbewertungen)
Dark Lady: A Novel of Emilia Bassano Lanyer
Emilia Bassano hat vier Probleme: Sie ist arm, schön, weiblich und intelligent im elisabethanischen England. Erschwerend kommt hinzu, dass sie aus einer Familie von heimlichen Juden stammt.
Als sie als Teenager vergewaltigt wird, weiß sie, dass sie wahrscheinlich keine gute Ehe eingehen kann, also wird sie die Mätresse eines viel älteren Adligen. Während dieser Zeit verliebt sie sich in den Dichter und Schauspieler William Shakespeare, und sie führen eine kurze, leidenschaftliche Beziehung - doch als die Pest nach England kommt, verlässt der Adlige sie und lässt sie schwanger und ohne finanzielle Sicherheit zurück.
In den folgenden Jahren ist Emilia gezwungen, eine Reihe schwieriger Entscheidungen zu treffen, um zu überleben, und nicht alle davon gehen gut für sie aus. Doch trotz der benachteiligten Lage, in die sie hineingeboren wurde, gelingt es ihr schließlich, ihren Traum, Schriftstellerin zu werden, zu verwirklichen - und sie veröffentlicht 1611 sogar einen Gedichtband, der ein überraschend modernes Argument für die Gleichberechtigung der Frau liefert.