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The Emotions of Justice: Gender, Status, and Legal Performance in Choson Korea
Der Choson-Staat (1392-1910) wird wegen seines erblichen Statussystems, der Sklaverei und der konfuzianischen Geschlechternormen üblicherweise als starre Gesellschaft dargestellt.
The Emotions of Justice enthüllt jedoch ein überraschend komplexes Bild eines Rechtssystems, das auf widersprüchliche Weise funktionierte, indem es Untertanen diskriminierte und diese Diskriminierung gleichzeitig herunterspielte. Jisoo Kim vertritt die These, dass die staatliche Anerkennung von Won, also des Gefühls, Unrecht erlitten zu haben, es Subjekten unterschiedlichen Geschlechts oder Status' erlaubte, im Rechtsbereich zu interagieren, und beleuchtet dabei die Überschneidung von Recht, Emotionen und Geschlecht im vormodernen Korea.