Bewertung:

Das Buch wird für seine gründliche Recherche und seine detaillierten Informationen über die frühe Geschichte und Genealogie Mexikos, insbesondere in Bezug auf die Conquistadores und das Encomendero-System, hoch gelobt. Es dient als hervorragende Quelle für genealogische Forschungen und historische Studien über diese Zeitspanne.
Vorteile:Gut recherchiert, bietet detaillierte Informationen über die frühe mexikanische Geschichte, nützlich für die Ahnenforschung, gut geschrieben, dient als wertvolles Nachschlagewerk sowohl für die historische als auch für die persönliche Forschung, zugänglich in englischer Sprache.
Nachteile:In den Rezensionen werden keine besonderen Nachteile erwähnt.
(basierend auf 12 Leserbewertungen)
The Encomenderos of New Spain, 1521-1555
Während die spanischen Konquistadoren als raubgierige Schatzsucher verschrien sind, erkannten viele Erstankömmlinge in der Neuen Welt, dass der größte Reichtum in der einheimischen Bevölkerung lag, deren Arbeitskraft für den Aufbau eines neuen Spaniens genutzt werden konnte.
Daher strebten die frühen Ankömmlinge in Mexiko nach Encomiendas - „eine Schenkung der Indianer eines vorgeschriebenen indigenen Gemeinwesens, die dem Schenkungsempfänger (dem Encomendero) Tribut in Form von Gütern und Diensten im Gegenzug für Schutz und religiöse Unterweisung zu leisten hatten“. In dieser Studie werden die 506 bekannten Enkomendatoren in Neuspanien (dem heutigen Mexiko) in den Jahren 1521-1555 porträtiert, um anhand ihrer Lebensgeschichten den Aufstieg, das Aufblühen und den Niedergang des Enkomendensystems darzustellen.
Im ersten Teil werden allgemeine Schlussfolgerungen über die tatsächliche Funktionsweise des Encomienda-Systems gezogen. Der zweite Teil enthält kurze Biographien der Enkomendatoren selbst.