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The Formation of College English: Rhetoric and Belles Lettres in the British Cultural Provinces
Mitte des 18.
Jahrhunderts wurden englische Literatur, Komposition und Rhetorik fast gleichzeitig in den Colleges der britischen Kulturprovinzen eingeführt. Die Lehrstühle für Rhetorik und Belletristik wurden zu einem Zeitpunkt eingerichtet, als der Buchdruck ein wachsendes Lesepublikum erreichte und man sich bemühte, den Bildungsgeschmack und -gebrauch zu standardisieren.
In den Provinzen sah man in der Anglistik ein Mittel zum sozialen Aufstieg durch kulturelle Assimilation. In den Bildungszentren Englands stellte die Einführung des Englischen jedoch eine Krise der Alphabetisierung dar, die durch provinzielle Institutionen ausgelöst wurde, die es versäumt hatten, klassische Texte und gelehrte Sprachen zu pflegen. Heute, da sich Rhetorik und Komposition in den Geisteswissenschaften an amerikanischen Colleges wieder etabliert haben, werden die Anglistik-Studien durch Kulturwissenschaften, Community Literacies und politische Kontroversen auf breiter Front verändert.
Wieder einmal sehen die englischen Fakultäten, die in erster Linie Literaturfakultäten sind, diese grundlegenden Schreibkurse als Zeichen einer Lese- und Schreibkrise, die die Klassiker der Literatur unterminiert. The Formation of College English untersucht erneut die bürgerlichen Belange der Rhetorik und die Politik, die das College-Englisch geprägt haben und weiterhin prägen.