
The Making of Islamic Economic Thought: Islamization, Law, and Moral Discourses
Dieses Buch untersucht die Entwicklung und den konzeptionellen Rahmen des ökonomischen Denkens in der islamischen Tradition in Bezug auf ethische, philosophische und theologische Ideen und bietet eine Kritik der modernen islamischen Ökonomie als ein hybrides Wirtschaftssystem.
Sami Al-Daghistani befasst sich von Anfang an mit der polyvalenten Methodik der Untersuchung des Phänomens des islamischen Wirtschaftsdenkens als einer Humanwissenschaft, die eine komplexe Fülle von Bedeutungen und Interpretationen im Zusammenhang mit dem moralischen Selbst hervorbringt. Durch das Studium von Rechtsgelehrten, Theologen und Sufis in der klassischen Periode untersucht Al-Daghistani das ökonomische Denken im Kontext der Sharī.
'a's moralischem Gesetz. Neben der Kritik an modernen Entwicklungen der islamischen Ökonomie legt er eine Idee für eine plurale Epistemologie der moralischen Ökonomie des Islams vor, die für eine facettenreiche hermeneutische Lesart des Themas im Lichte eines moralischen Gesetzes plädiert, das in eine besondere Kosmologie menschlicher Relationalität, metaphysischer Intelligenz und wirtschaftlicher Subjektivität eingebettet ist.