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The Making of a Caribbean Avant-Garde: Postmodernism as Post-Nationalism
The Making of a Caribbean Avant-Garde konzentriert sich auf die anglophone Karibik und beschreibt den Aufstieg und die allmähliche Konsolidierung der Avantgarde der visuellen Künste, die in den 1990er Jahren auf lokaler und internationaler Ebene Aufmerksamkeit erregte. Im Mittelpunkt des Buches stehen die kritischen und ästhetischen Strategien, mit denen diese Avantgarde das Engagement der vorangegangenen Generation für Modernismus und Antikolonialismus ablehnte. In drei Abschnitten werden die zahlreichen konvergierenden Faktoren beleuchtet, die diese Avantgarde an die Spitze der zeitgenössischen Szene der Region gebracht haben, und dies alles wird in den Kontext der wachsenden Unzufriedenheit mit dem postkolonialen Staat und seiner Kulturpolitik gestellt.
Dieser Generationswechsel hat sich nicht nur in einer Abkehr von "traditionellen" zugunsten "neuer" Medien (d. h. Installation, Performance und Video anstelle von Malerei und Skulptur) manifestiert, sondern auch in der Förderung einer "postnationalistischen Postmoderne", die nach diasporischen und kosmopolitischen Bezugsrahmen greift.
Im ersten Abschnitt werden die Merkmale eines vorangegangenen "kreolischen Modernismus" skizziert und die verschiedenen Erscheinungsformen des Postnationalismus in der zeitgenössischen Kunst der Region erläutert. In Abschnitt zwei wird die Dynamik des PKM1) mit der Ausbreitung unabhängiger Kunsträume und transnationaler Netzwerke in Verbindung gebracht, die Künstler in der Region und darüber hinaus verbinden und Möglichkeiten eröffnen, die früheren Generationen nicht zur Verfügung standen. In Abschnitt drei werden die Auswirkungen dieser konzeptionellen und organisatorischen Entwicklung auf die Auswahl und Ausstellung karibischer Kunst in der Metropole aufgezeigt.
PKM1)AU: Klären Sie "ihre". Die zeitgenössische Kunstszene?