Bewertung:

Das Buch wird für seine aufschlussreiche Erforschung der Chicano-Bewegung und der systemischen Probleme, mit denen hispanische Gemeinschaften in den USA konfrontiert sind, hoch gelobt. Viele Leser finden es ermutigend, lehrreich und eine notwendige Ergänzung zur amerikanischen Geschichte, insbesondere für hispanische Jugendliche.
Vorteile:Das Buch liefert einen fesselnden Bericht über die Chicano-Bewegung, klärt die Leser über Bürgerrechtsfragen auf und stärkt die hispanischen Gemeinschaften. Sehr empfehlenswert für Schüler und Lehrer. Es regt zu weiteren Diskussionen über soziale Gerechtigkeit und Gemeinschaftsaktionen an.
Nachteile:Einige Leser mögen mit Gutierrez' Rhetorik und Methoden nicht einverstanden sein. Möglicherweise wird das Thema in den traditionellen Lehrplänen nicht umfassend behandelt, was zu einem Mangel an Bewusstsein für seine Bedeutung führt.
(basierend auf 4 Leserbewertungen)
The Making of a Chicano Militant: Lessons from Cristal
Texas war jahrelang ein Einparteienstaat, der von weißen Demokraten kontrolliert wurde. Im Jahr 1962 hörte ein junger Achtzehnjähriger in den Barrios von Cristal die ersten Anzeichen einer Chicano-Gemeindeorganisation. In der Stadt ging das Gerücht um, dass fünf mexikanische Amerikaner für alle fünf Sitze im Stadtrat kandidieren würden. Doch zunächst mussten die armen Bürger einen Weg finden, die Wahlsteuer von 1,75 Dollar zu bezahlen. Das Geld musste aufgetrieben werden - durch den Verkauf von Tamales, Kuchenwanderungen und Tänze. So begann der politische Aktivismus von Jos Angel Guti rrez.
Guti rrez' Autobiografie The Making of a Chicano Militant (Die Entstehung eines Chicano-Kämpfers) ist der erste Insiderbericht über die wichtigen politischen und sozialen Ereignisse in den mexikanisch-amerikanischen Gemeinden in Südtexas während der 1960er und 1970er Jahre. Als umstrittene und dynamische politische Figur auf dem Höhepunkt der Chicano-Bewegung bietet Guti rrez einen fesselnden persönlichen Bericht über sein Leben an der Spitze der mexikanisch-amerikanischen Bürgerrechtsbewegung - zunächst als Chicano und dann als Aktivist.
Guti rrez schildert die rassischen, ethnischen, wirtschaftlichen und sozialen Vorurteile, mit denen Chicanos konfrontiert sind, anhand eindringlicher Szenen aus seinem eigenen Leben: sein erster Sommerjob als Tortillabäcker im Alter von elf Jahren, seine rassistisch motivierte Entführung als Teenager und sein Erwachsenwerden angesichts der Diskriminierung als radikaler Organisator an der Universität und an der Graduiertenschule. Als Guti rrez schließlich nach Cristal zurückkehrte, half er bei der Gründung der Mexican American Youth Organization und später der Raza Unida Party, um gegen die ethnische Intoleranz in seiner Gemeinde vorzugehen. Seine Geschichte wird bald ein Klassiker in der sich entwickelnden Literatur über mexikanisch-amerikanische Führungspersönlichkeiten sein.