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The Epiclesis Debate at the Council of Florence
Die Epiklese-Debatte auf dem Konzil von Florenz ist die erste gründliche Untersuchung sowohl der griechischen als auch der lateinischen Seite der Debatte über das Moment der eucharistischen Transsubstantiation auf dem Konzil von Florenz. Christiaan Kappes untersucht das Leben und die Zeit der zentralen Figuren der Debatte, Markus Eugenicus und Johannes Torquemada, und bewertet ihre lehrmäßige Autorität.
Kappes legt eine patristische und scholastische Analyse von Torquemadas florentinischen Schriften vor, die bisher unbekannte Merkmale der Debatte und den gesamten Hintergrund ihrer Traktate offenbart. Der wichtigste Aspekt der Untersuchung betrifft Eugenicus. Kappes untersucht zum ersten Mal seine theologischen Methoden und Quellen, um eine genaue Einschätzung der Stärke der theologischen Positionen des Markus im Kontext seiner eigenen Zeit und der zeitgenössischen Methoden zu geben.
Die Untersuchung beider Traditionen ermöglicht eine fundierte Bewertung der neueren Entwicklungen in der offiziellen Lehre der römisch-katholischen Kirche im Lichte dieser historischen Quellen. Kappes liefert einen historisch kontextuellen und zeitgenössischen Vorschlag für Lösungen aus der früheren Sackgasse im Lichte der in Eugenicus' Werken wiederentdeckten Prinzipien.
Diese Monographie spricht die zeitgenössischen theologischen Debatten um die Transsubstantiation und verwandte theologische Fragen an und bietet einen historischen Rahmen zum Verständnis dieser Debatten. Die Epiklese-Debatte auf dem Konzil von Florenz wird für Theologen von Interesse sein, insbesondere für diejenigen, die mit dem Konzil und den damit verbundenen historischen Themen vertraut sind, und ist ein Muss für jede ökumenische Bibliothek.