Bewertung:

Das Buch begleitet Lady August, eine amerikanische Erbin, auf ihrem Weg zu einer arrangierten Ehe mit Evan, dem Herzog von Rothschild, vor dem Hintergrund gesellschaftlicher Erwartungen und persönlicher Ambitionen. Die Charaktere durchleben innere Konflikte und eine sich langsam entwickelnde Romanze, die von emotionalem Wachstum und Gesellschaftskritik geprägt ist.
Vorteile:Der Schreibstil ist technisch stark, mit schöner Prosa und einem detaillierten Aufbau der Welt. Die Charaktere sind interessant und nachvollziehbar, insbesondere August, die als unabhängig und willensstark dargestellt wird. Die Romanze, auch wenn sie sich langsam entwickelt, hat Momente echter Verbundenheit und Chemie. Die Geschichte bietet Einblicke in die Geschlechterrollen und den gesellschaftlichen Druck während der viktorianischen Ära.
Nachteile:Einige Leserinnen und Leser waren der Meinung, dass es der Romanze an Tiefe und Chemie fehlte und dass die Entwicklung der Handlung und die Missverständnisse zwischen den Charakteren gestelzt waren. Das Tempo wurde als zu langsam kritisiert, vor allem zum Ende hin, das manche als überstürzt oder abrupt empfanden. In einigen Rezensionen wurde ein Mangel an „Würze“ in den romantischen Szenen bemängelt, was zu Enttäuschungen führte.
(basierend auf 102 Leserbewertungen)
The Heiress Gets a Duke
Selbst ein Vermögen, das mit Eisenbahnen und Stahl geschmiedet wurde, reicht nicht aus, um in die oberen Ränge der viktorianischen High Society vorzudringen - dazu braucht man eine Vernunftehe.
Die amerikanische Erbin August Crenshaw hat Ambitionen. Aber anders als ihre Altersgenossen will sie nicht irgendeinen spießigen britischen Lord um den Finger wickeln, sondern die Crenshaw Iron Works, das Familienunternehmen. Als klar wird, dass Augusts unverschämt fortschrittliche Art sie für eine respektable Ehe ungeeignet macht, bieten ihre Eltern stattdessen ihre jüngere Schwester dem Meistbietenden an. Das ist einfach nicht möglich. August weigert sich, ihre Schwester der Gnade einer lieblosen Ehe zu überlassen.
Evan Sterling, der Herzog von Rothschild, hat nicht die Absicht, aus der Ehe auszusteigen. Er hat den Titel erst kürzlich geerbt und muss feststellen, dass seine Kassen leer sind, und da unzählige Leben von ihm abhängen, kann er nicht auf das Vermögen verzichten, das ihm eine Crenshaw-Erbin einbringen würde. Doch als er ihre feurige Schwester kennenlernt, wird ihm klar, dass Violet nicht die Erbin ist, die er will. Er will August, und er bekommt immer, was er will.
Aber August will sich nicht friedlich in ihr Schicksal fügen. Sie beschließt, Rothschild zu zeigen, dass sie kein typisches Londoner Mauerblümchen ist. Sie ahnt nicht, dass jeder Trick, mit dem sie ihn dazu bringt, die Hochzeit abzusagen, ihn nur noch mehr in sie verliebt macht.