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The Experience of Authority in Early Modern England
Dieser Sammelband befasst sich mit der Artikulation, Vermittlung und Rezeption von Autorität, den Anliegen und Bestrebungen sowohl der Regierenden als auch der Regierten im frühneuzeitlichen England. Er erforscht das Wesen von Autorität und die kulturellen und sozialen Erfahrungen aller gesellschaftlichen Gruppen, insbesondere der Aufmüpfigen.
Die Aufsätze untersuchen eingehend die Art und Weise, wie junge Menschen auf Erwachsene, Frauen auf Männer, Arbeiter auf ihre Herren und die „einfachen Leute“ auf ihre „Vorgesetzten“ reagierten. Die Menschen der Frühen Neuzeit waren keine passiven Empfänger von Autoritätsprinzipien, wie sie zum Beispiel in Predigten, Gesetzen und Gerichtsverfahren vermittelt wurden.
Sie trugen aktiv zum Prozess der Regierung bei und legten dabei deren Stärken, Schwächen und Unklarheiten offen. Durch die Erörterung dieser Fragen bieten die Autoren einen neuen Zugang zu einer Zeit des bedeutenden kulturellen und sozioökonomischen Wandels.