Bewertung:

Das Buch ist eine kritische Untersuchung der kulturellen Einflüsse auf die Wahrnehmung der Mathematik in den USA und daher für Mathematiklehrer und Erzieher unerlässlich. Obwohl es tiefe Einblicke gewährt und zu anregenden Diskussionen anregt, empfanden einige Leser es als Herausforderung, vor allem diejenigen, die neu in der Materie sind.
Vorteile:⬤ Fördert kritisches Denken über Mathematik und ihre kulturelle Wahrnehmung
⬤ geeignet für Akademiker und Nicht-Akademiker
⬤ regt sinnvolle Diskussionen an
⬤ unverzichtbare Lektüre für Frauen in der MINT-Branche.
Kann eine schwere Lektüre für Anfänger sein; einige Leser könnten nicht mit allen dargestellten Standpunkten einverstanden sein.
(basierend auf 3 Leserbewertungen)
Inventing the Mathematician
Wo und wie haben wir als Kultur unsere Vorstellungen von Mathematik und davon, wer sich mit mathematischem Wissen beschäftigen kann? Sara N.
Hottinger wendet einen kulturwissenschaftlichen Ansatz an, um zu untersuchen, wie unsere Vorstellungen von Mathematik unsere individuelle und kulturelle Beziehung zu diesem Bereich prägen. Sie betrachtet vier Orte, an denen Darstellungen der Mathematik zu unserem kulturellen Verständnis von Mathematik beitragen: Mathematiklehrbücher, die Geschichte der Mathematik, Porträts von Mathematikern und das Feld der Ethnomathematik.
Hottinger untersucht, wie diese Diskurse die mathematische Subjektivität formen, indem sie die Art und Weise einschränken, in der einige Gruppen - einschließlich Frauen und farbige Menschen - sich selbst als Praktiker der Mathematik sehen können. Inventing the Mathematician liefert einen Entwurf für ein dekonstruktives Projekt, das die begrenzte und problematische Natur der normativen Konstruktion mathematischer Subjektivität aufzeigt.