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Fulfilling the Pledge: Securing Industrial Democracy for American Workers in a Digital Economy
Eine aufschlussreiche und faktengestützte Bewertung unserer dringenden Notwendigkeit, das Arbeitsrecht zu reformieren - und wie wir dies erreichen können.
Millionen von nicht gewerkschaftlich organisierten Arbeitnehmern wünschen sich eine gewerkschaftliche Organisierung, aber unser derzeitiges Gesetz über die Beziehungen zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern führt dazu, dass ihnen sinnvolle Möglichkeiten einer kollektiven Vertretung am Arbeitsplatz vorenthalten werden. Die daraus resultierenden niedrigen Tarifverhandlungsquoten verursachen wirtschaftliche, politische und soziale Kosten für uns alle. In Fulfilling the Pledge befasst sich Roger Hartley mit der Notlage amerikanischer Arbeitnehmer, die einer düsteren, ungewissen Zukunft entgegensehen, da der digitale Arbeitsplatz das hierarchische System der Arbeitsbeziehungen aus der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg, das den Arbeitnehmern einst eine Stimme gab, umgestaltet. Anhand empirischer Belege und unter dem Blickwinkel von Recht und Politik untersucht Hartley, was Industriesoziologen als chronische „Vertretungslücke“ bezeichnen, und verdeutlicht, wie eine weitreichende Bewegung eine lautstarke Wählerschaft für die Verabschiedung einer Arbeitsrechtsreform im Kongress aufbauen könnte.
Das im National Labor Relations Act von 1935 gegebene Versprechen, die Einrichtung einer industriellen Demokratie zu fördern - in der die Arbeitnehmer an ihren Arbeitsplätzen eine Stimme haben - bleibt unerfüllt. Fulfilling the Pledge richtet sich an politische Entscheidungsträger, Wissenschaftler, Historiker und den Durchschnittsbürger und liefert ein überzeugendes Plädoyer für eine kollektive Vertretung am Arbeitsplatz, die dem Allgemeinwohl dient, auch wenn das amerikanische Arbeitsbeziehungsgesetz die Tarifverhandlungen der Arbeitnehmer weiterhin untergräbt und zu einem immer wichtigeren politischen und sozialen Thema wird.