Die Erinnerung an ihren Platz rufen

Bewertung:   (5,0 von 5)

Die Erinnerung an ihren Platz rufen (Dora Apel)

Leserbewertungen

Zusammenfassung:

Das Buch ist eine kraftvolle Mischung aus persönlichen Memoiren und historischer Reflexion, die sich mit Themen wie Ethnie, Krankheit und Erinnerung befasst, wobei der Schwerpunkt auf den Erfahrungen und Beobachtungen der Autorin im Zusammenhang mit Denkmälern und Gedenkstätten im Süden liegt.

Vorteile:

Der Schreibstil wird als ergreifend und lebensbejahend beschrieben, wobei persönliche Erfahrungen nahtlos mit umfassenderen historischen Themen verknüpft werden. Die Leser schätzten die Tiefe der Emotionen, insbesondere in den Essays, die sich mit Krankheit und persönlichen Beziehungen befassen. Das Buch wird sowohl als wertvolle Quelle für das Verständnis der Zeitgeschichte als auch als unterhaltsame Lektüre für ein breites Publikum angesehen.

Nachteile:

Einige Leser brachten zum Ausdruck, dass die Diskussionen noch vertieft werden könnten, und waren der Meinung, dass bestimmte Kapitel das Potenzial hätten, weiter entwickelt zu werden. Außerdem wurde darauf hingewiesen, dass sich die Themen rund um Ethnie und den Zustand der Gesellschaft wiederholen, was manche als trostlos empfinden könnten.

(basierend auf 3 Leserbewertungen)

Originaltitel:

Calling Memory Into Place

Inhalt des Buches:

Wie kann die Erinnerung für soziale Gerechtigkeit mobilisiert werden? Wie können Bilder und Denkmäler dem öffentlichen Vergessen entgegenwirken? Und wie können ererbte familiäre und kulturelle Traumata auf produktive Weise kanalisiert werden? In diesem zutiefst persönlichen Werk untersucht die renommierte Kunsthistorikerin Dora Apel, wie Gedenkstätten, Fotografien, Kunstwerke und autobiografische Geschichten genutzt werden können, um einen Prozess des "Vergessens" in Gang zu setzen - eine Neuinterpretation der Vergangenheit durch die Erinnerung an Ereignisse, Menschen, Perspektiven und Gefühle, die in der konventionellen Geschichtsschreibung ausgeklammert werden.

Die zehn Essays in Calling Memory into Place befassen sich mit der Kontroverse um ein Gemälde von Emmett Till in der Whitney Biennale und mit den Debatten um ein nationales Lynchmorddenkmal in Montgomery, Alabama. Sie enthalten auch persönliche Berichte über Apels Rückkehr in die polnische Stadt, in der ihre Eltern, die den Holocaust überlebt haben, aufgewachsen sind, sowie über die Art und Weise, wie sie in ihrem ererbten Trauma Kraft gefunden hat, während sie eine Behandlung wegen Brustkrebs überstand.

Diese Essays bewegen sich zwischen dem Wissenschaftlichen, dem Persönlichen und dem Visuellen als unterschiedliche Formen des Wissens und erforschen die Überschneidungen zwischen Rassismus, Antisemitismus und Sexismus, während sie aufzeigen, wie das Bewusstsein für historische Traumata tief in den Körper eingeschrieben ist. Durch die Untersuchung der Beziehungen zwischen Ort, Gedächtnis und Identität wirft diese Studie ein Licht auf die dynamische Natur des Gedächtnisses, wenn es geografische Grenzen und Generationen überschreitet.

Weitere Daten des Buches:

ISBN:9781978807839
Autor:
Verlag:
Einband:Hardcover
Erscheinungsjahr:2020
Seitenzahl:264

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