Bewertung:

Das Buch hat gemischte Kritiken erhalten. Einige loben die Schrift, während andere mit der Qualität des Produkts unzufrieden sind.
Vorteile:Wunderschön geschrieben; attraktives Aussehen.
Nachteile:⬤ Schlechte Bauqualität
⬤ mangelnde Sicherheit durch rutschige Sohlen
⬤ keine Fußgewölbestütze
⬤ unbequeme Passform.
(basierend auf 2 Leserbewertungen)
The Memory Factory: The Forgotten Women Artists of Vienna 1900
The Memory Factory macht das englischsprachige Publikum mit bedeutenden Künstlerinnen des Wiens um die Jahrhundertwende bekannt, die aufgrund ihrer ästhetischen Innovationen und ihrer Teilnahme an öffentlichen Ausstellungen ausgewählt wurden. Diese Frauen spielten wichtige öffentliche Rollen als ausstellende Künstlerinnen, sowohl individuell als auch in Kollektiven, aber diese Geschichte wurde im Laufe der Zeit totgeschwiegen.
Ihre Geschichten zeigen, dass die Stadt Wien widersprüchlich und kosmopolitisch war: Trotz der reinen Männerpolitik in ihren wichtigsten Kunstinstitutionen bot sie Künstlerinnen eine Vielzahl unerwarteter Möglichkeiten, eine erfolgreiche öffentliche Karriere zu machen. Künstlerinnen kamen aus den Provinzen, Russland und Deutschland, um an der lebendigen Kunstszene teilzuhaben. Doch gerade weil so viele der Künstlerinnen jüdisch waren, wurden ihre Beiträge ab den späten 1930er Jahren aktiv verdrängt.
Viele mussten aus Österreich fliehen und verloren dabei ihre Ateliers und ihr Lebenswerk. Einige wurden in Konzentrationslagern ermordet.
Neben den Geschichten einzelner Künstlerinnen rekonstruiert die Autorin die Geschichte der einzelnen Künstlerinnenvereinigungen und ihrer Ausstellungen. Die Kapitel über die Karrieren von Tina Blau, Elena Luksch-Makowsky, Bronica Koller, Helene Funke und Teresa Ries (u.a.) zeigen eine integriertere und kosmopolitischere Kunstwelt als bisher angenommen; eine, in der Frauen Teil der Avantgarde wurden, akzeptiert und sogar in großen Ausstellungen in der Secession und bei der Klimt-Gruppe hervorgehoben.