
Feeding the Middle Classes: Taste, Class and Domestic Food Practices
In politischen und öffentlichen Geschichten über Klasse und Essen wird selten untersucht, wie sozioökonomische und kulturelle Ressourcen den Zugang zu bestimmten Lebensmitteln ermöglichen.
Auf der Suche nach den symbolischen Verbindungen zwischen dem alltäglichen Essen zu Hause und dem breiteren sozialen Rahmen untersucht dieses Buch, wie sich die Klassenbeziehungen in den Haushalten der Mittelschicht abspielen, um zu zeigen, warum die Klasse für das gesamte Verständnis von Essen in Großbritannien relevant ist. Die Autorin beleuchtet, wie „gutes“ Essen und die durch seinen Verzehr konfigurierten Identitäten mit dem Lebensstil der Mittelschicht assoziiert werden und warum diese Beziehung oft unhinterfragt bleibt und somit in hohem Maße normalisiert wird.
Durch die Betrachtung des Lebensmittelkonsums in einem breiteren sozialen Kontext bietet das Buch ein alternatives Verständnis von Klassenbeziehungen, das die akademischen, politischen und öffentlichen Debatten über Privilegien erweitert.