Bewertung:

Das Buch „Die Eroberung von Foy“ von Mark McPherson, das zur Zeit der Schlacht von Hastings im Jahr 1066 spielt, erhält gemischte Kritiken. Während viele Leser den gut recherchierten historischen Kontext, die fesselnde Erzählung und die Entwicklung der Charaktere zu schätzen wissen, äußern sich einige unzufrieden über die Tiefe der Charaktere und die Klarheit der Erzählung, wobei ein Rezensent meinte, dass sich dies negativ auf sein geistiges Wohlbefinden auswirkte.
Vorteile:Sorgfältig recherchiert, fesselnde Erzählung, schön geschrieben, sympathische Charaktere, gutes Tempo mit kurzen Kapiteln, fesselnd für alle, die historische Fiktion mögen, packend und eindringlich, interessante Mischung aus Geschichte und Erzählung.
Nachteile:Begrenzte Charakterentwicklung, einige finden die Verbindung zur Hauptfigur dürftig, anfängliche Schwierigkeiten, in die Geschichte hineinzukommen, gemischte Gefühle über mystische Elemente, und eine Rezension drückt starke Unzufriedenheit aus.
(basierend auf 12 Leserbewertungen)
The Conquest of Foy
Aberglaube und Furta Sacra (Reliquiendiebstahl) finden nicht nur Eingang in die Geschichte der normannischen Eroberung Englands im Jahr 1066, sondern bestimmen auch deren Verlauf. Vor allem aber ist es eine Geschichte darüber, wie König Harald Godwinsons stures Herz langsam von etwas Größerem als ihm selbst verändert wird.
11. Jahrhundert n. Chr.
Klostervorsteher schickten oft Mönche aus, um neue Reliquien zu entdecken und reiche Pilger anzulocken. Doch die Kathedralen und Klöster im ganzen Reich füllten sich mit unbekannten oder gefälschten Reliquien, und so wurden die Pilger wählerisch und anspruchsvoll. Die Bischöfe mussten aggressiver vorgehen, wenn sie einen berühmten Heiligen in ihrer Abtei haben wollten.
Ein besonders eifersüchtiger Bischof konnte es nicht länger ertragen und schickte seinen treuesten Dieb los.
Als Mönchsnovize getarnt, trat der Dieb in ein rivalisierendes Kloster ein und wartete dort.
Zehn Jahre lang blieb der Dieb demütig und gehorsam und gewann allmählich das Vertrauen seiner neuen Vorgesetzten, bis sich schließlich seine Gelegenheit ergab. Ihm wurde der Zugang zu den heiligen Reliquien des Heiligen Foy gewährt.
Als er entdeckt wurde, bevor er entkommen konnte, blieb dem Dieb keine andere Wahl als zu töten. Als der Dieb nach Norden zu seinem Kloster zurückkehrte, wurden die Reliquien mit jedem Schritt schwerer. Es scheint, dass der Heilige Foy nicht verzeihen wird.
Schon bald waren die Reliquien in den Händen eines mächtigen fränkischen Herzogs.
Wird der Heilige Foy ihn zu seinem größten Wunsch führen?
Oder wird er für immer verflucht sein?