Bewertung:

Das Buch bietet einen fesselnden Bericht aus erster Hand über das Leben eines einfachen Soldaten während des Revolutionskriegs durch die Memoiren von Joseph Plumb Martin. Die Leser schätzen die Authentizität, den Humor und den detaillierten Einblick in die Nöte der Soldaten. Viele sind jedoch unzufrieden mit dem von einem College-Professor verfassten Nachwort, das ihrer Meinung nach Martins Absichten falsch interpretiert und unnötige Erzählungen hinzufügt.
Vorteile:⬤ Bietet eine authentische und humorvolle Perspektive aus erster Hand über das tägliche Leben und die Kämpfe eines Soldaten im Revolutionskrieg.
⬤ Geschrieben in einem geradlinigen, fesselnden Stil, der die Leser fesselt.
⬤ Hebt die Opfer und Herausforderungen hervor, mit denen einfache Soldaten konfrontiert waren, was es zu einem wichtigen historischen Bericht macht.
⬤ Wird als Pflichtlektüre für Geschichtsinteressierte und Studenten empfohlen.
⬤ Große Kapitel können das Buch lang und klobig erscheinen lassen.
⬤ Das von William Chad Stanley verfasste Nachwort wird als unnötig und als Fehlinterpretation von Martins Bedeutung kritisiert.
⬤ Einige Leser sind der Meinung, dass das Fehlen von historischem Kontext (wie Fußnoten) das Verständnis für ein modernes Publikum erschweren könnte.
(basierend auf 254 Leserbewertungen)
A Narrative of a Revolutionary Soldier
Eine der wichtigsten historischen Quellen zum Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg, „A Narrative of a Revolutionary Soldier“ von Joseph Plumb Martin, ist der veröffentlichte Bericht über seine Dienstzeit in der Kontinentalarmee und der Connecticut Miliz. Ursprünglich wurde er 1830 anonym veröffentlicht und galt als verschollen, bis in den 1950er Jahren eine überlebende Erstausgabe des Berichts gefunden wurde.
Martins Bericht ist von besonderer Bedeutung, da Martin während des größten Teils des Krieges als Gefreiter diente und seine Erinnerungen bemerkenswert genau und detailliert sind. Historiker gehen davon aus, dass Martin während des Krieges ein Tagebuch führte, das er später ausbaute, bevor er den Bericht veröffentlichte. Martin war erst 15 Jahre alt, als er seine Großeltern davon überzeugte, ihn 1776 in die Miliz von Connecticut aufzunehmen.
Er absolvierte einen Einsatz und kehrte nach Hause zurück, wollte aber unbedingt wieder einrücken. Im Alter von 16 Jahren trat er in die Kontinentalarmee ein und diente bis zu seiner Entlassung im Jahr 1783.
Martins Regiment nahm an vielen wichtigen Schlachten und Ereignissen teil, darunter die Schlacht von Brooklyn, die Schlacht von Monmouth, das Lager in Valley Forge und die Belagerung von Yorktown. Dieser faszinierende Bericht aus erster Hand ist eine Pflichtlektüre für jeden, der sich mit der Amerikanischen Revolution beschäftigt.
Diese Ausgabe ist auf hochwertigem säurefreiem Papier gedruckt.