Bewertung:

Das Buch „Narrative of My Captivity Among the Sioux Indians“ (Bericht über meine Gefangenschaft bei den Sioux-Indianern) ist ein erschütternder Bericht aus erster Hand über Fanny Kellys fünfmonatige Gefangenschaft beim Stamm der Sioux in den 1860er Jahren. Die Erzählung bietet ein komplexes Bild des Lebens in dieser turbulenten historischen Zeit und konzentriert sich sowohl auf die Brutalität als auch auf die Freundlichkeit, die sie erlebte. Sie dient als historisches Dokument, das die romantisierten Vorstellungen von amerikanischen Ureinwohnern und Siedlern gleichermaßen in Frage stellt.
Vorteile:Die Leser schätzen die Authentizität der Ich-Erzählung, die detaillierten Beschreibungen der historischen Ereignisse und die Einblicke in die Kultur und das Leben der amerikanischen Ureinwohner. Das Buch gilt als lehrreich, aufschlussreich und fesselnd, und viele konnten es kaum aus der Hand legen. Fannys Reise bietet eine einzigartige Perspektive auf die Konflikte zwischen amerikanischen Ureinwohnern und weißen Siedlern und zeigt die Menschlichkeit und Gewalt beider Seiten.
Nachteile:Einige Rezensenten waren der Meinung, dass es der Erzählung an Tiefe fehlt, und äußerten Bedenken hinsichtlich der zeitlichen Abfolge der Ereignisse und des emotionalen Engagements der Autorin. Es gab auch Fragen zu den selektiven Details ihrer Gefangenschaft, die bei einigen Lesern den Wunsch nach mehr Klarheit weckten. Einige merkten an, dass die Autorin zwar sowohl Brutalität als auch Güte darstellte, die Darstellung aber zu einer harten Realität neigte, die moderne Leser verunsichern könnte.
(basierend auf 185 Leserbewertungen)
Narrative Of My Captivity Among The Sioux Indians
Narrative Of My Captivity Among The Sioux Indians wurde von Akademikern und Gelehrten als von großer Bedeutung und Wert für die Literatur angesehen.
Es bildet einen Teil der Wissensbasis für künftige Generationen. Damit das Buch nie in Vergessenheit gerät, haben wir es in der Form, in der es ursprünglich veröffentlicht wurde, im Druckformat wiedergegeben.
Daher sind alle Markierungen oder Anmerkungen absichtlich so belassen worden, um den wahren Charakter des Buches zu bewahren.