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The Colour Revolutions in the Former Soviet Republics: Successes and Failures
Im ersten Jahrzehnt des 21. Jahrhunderts hat sich in der ehemaligen Sowjetunion ein bemerkenswertes Phänomen ereignet, das die politische, soziale und kulturelle Landschaft verändert hat.
Diese gewaltlosen Proteste, die im Volksmund als "Farbenrevolutionen" bekannt sind, stürzten autokratische Regime in drei postsowjetischen Republiken: die georgische Rosenrevolution (2003), die ukrainische Orangene Revolution (2004) und die kirgisische Tulpenrevolution (2005). Dieses Buch untersucht die Bedeutung dieser Regimewechselprozesse für die postsowjetische Welt im Besonderen und für die globale Politik im 21. Die Autoren dieses Buches befassen sich umfassend mit den ehemaligen Sowjetrepubliken und fragen, warum es in einer postsowjetischen Republik wie Russland trotz scheinbar günstiger Bedingungen nicht zu einer Revolution kam.
Sie untersuchen auch die Umstände, die dafür sorgten, dass einige postsowjetische Länder eine erfolgreiche Farbrevolution erlebten, während dies in anderen nicht der Fall war. Das Buch zeigt die Bedingungen für erfolgreiche Farbrevolutionen auf und geht der Frage nach, ob es eine revolutionäre Blaupause gibt, die in andere autokratisch regierte Gebiete der Welt exportiert werden kann.
Unter sorgfältiger Berücksichtigung der Ideologien der postsowjetischen Herrschaftsregime zeigt dieses Buch, wie die politischen Eliten Nationalismus, Autoritarismus und Populismus in die öffentlichen Debatten integrierten. Es analysiert die verschiedenen Anti-Regime-Bewegungen, erörtert die Faktoren, die zum Entstehen solcher Gruppierungen geführt haben, und skizziert, wie sich diese Oppositionsgruppen konstituierten und agierten.
Darüber hinaus werden die Auswirkungen externer Kräfte, einschließlich des Einflusses der USA, der EU und Russlands, bewertet. Durch die Untersuchung des Phänomens der farbigen Revolution in seiner Gesamtheit leistet dieses Buch einen bedeutenden Beitrag zu unserem Verständnis dieses Wandels sowohl auf der Mikro- als auch auf der Makroebene.