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The Federalist Papers
Nach der Unterzeichnung der Unabhängigkeitserklärung gab es in den amerikanischen Kolonien eine heftige Debatte über die Regierungsform, die dann eingeführt werden sollte. Zwischen dem 25.
Mai und dem 17. September 1787 wurde ein Verfassungskonvent einberufen. Ein Hauptpunkt in der Debatte auf dem Konvent war die Frage, wie viel Macht der Bundesregierung gegenüber den Staaten eingeräumt werden sollte.
Als Reaktion auf die Ergebnisse dieses Konvents wurden in der Presse zahlreiche "antiföderalistische" Aufsätze veröffentlicht. Um die Einwände gegen die neue Verfassung zu bekämpfen, organisierte Alexander Hamilton eine Reihe von Aufsätzen, die "eine befriedigende Antwort auf alle Einwände geben sollten".
Diese Aufsatzserie, die zunächst in drei New Yorker Zeitungen, dem "Independent Journal", dem "New-York Packet" und dem "Daily Advertiser", erschien, wurde später als "The Federalist Papers" bekannt. Obwohl die Aufsätze anonym veröffentlicht wurden, geht man davon aus, dass Alexander Hamilton die meisten von ihnen schrieb und James Madison und John Jay den Rest beisteuerten.
Der Einfluss der "Federalist Papers" auf die moderne Demokratie kann gar nicht hoch genug eingeschätzt werden, und bis heute gelten diese Schriften als einige der wichtigsten Dokumente zur Verfassungsgeschichte der Vereinigten Staaten von Amerika. Diese Ausgabe ist auf hochwertigem säurefreiem Papier gedruckt und enthält Einleitungen von Edward Gaylord Bourne und Goldwin Smith.