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The Final-Over-Final Condition: A Syntactic Universal
Eine Untersuchung der Belege für und der theoretischen Implikationen einer universellen Wortordnungsbeschränkung mit Daten aus einer Vielzahl von Sprachen.
Dieses Buch präsentiert Beweise für eine universelle Wortordnungsbeschränkung, die Final-over-Final Condition (FOFC), und erörtert die theoretischen Implikationen dieses Phänomens. FOFC ist eine syntaktische Bedingung, die Strukturen verbietet, in denen eine Kopf-Initial-Phrase in einer Kopf-Final-Phrase in derselben erweiterten Projektion/Domäne enthalten ist. Die Autoren argumentieren, dass es sich bei FOFC um eine linguistische Universalie handelt, nicht nur um eine starke Tendenz, und nicht um eine Einschränkung der Verarbeitung. Sie erörtern die Auswirkungen der Universalität in verschiedenen Domänen, einschließlich der Substantivphrase, der Adjektivphrase, der Verbphrase und der Klausel. Das Buch stützt sich auf Daten aus einer Vielzahl von Sprachen, darunter Hindi, Türkisch, Baskisch, Finnisch, Afrikaans, Deutsch, Ungarisch, Französisch, Englisch, Italienisch, Rumänisch, Arabisch, Hebräisch, Mandarin, Pontisches Griechisch, Bagirmi, Dholuo und Thai.
FOFC, so argumentieren die Autoren, ist wichtig, weil es das einzige bekannte Beispiel für eine Wortordnungsasymmetrie ist, die sich auf die Reihenfolge der Köpfe bezieht. Als solches hat es erhebliche Auswirkungen auf die Theorien, die die enge Syntax mit der linearen Ordnung verbinden.