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The Flagellants
Die Feministin und Bürgerrechtlerin Charlene Hatcher Polite setzt sich in ihrem ersten Roman The Flagellants mit den gewalttätigen Konflikten an der Schnittstelle von Rasse und Geschlecht auseinander.
Ideal und Jimson sind ein junges schwarzes Paar, das in New York City lebt und dessen eskalierende verbale und physische Zusammenstöße die beiläufige Brutalität widerspiegeln, die Afroamerikanern angetan wird. Von einigen wegen seines experimentellen, nicht-linearen Stils und seines dichten Dialekts abgelehnt, wurde The Flagellants von anderen für seine kraftvolle Stimme der Wut gegen eine unterdrückerische Gesellschaft gelobt. Wie die New York Times Book Review bei seinem Erscheinen feststellte, gehörte das Buch zu den ersten fiktionalen Werken einer schwarzen Frau, die sich direkt mit dem Thema der bisweilen erbitterten Feindschaft zwischen schwarzen Männern und Frauen befasste - ein Thema, das später von Toni Morrison und Alice Walker aufgegriffen wurde.
Ursprünglich in Frankreich unter dem Beifall der Kritiker und erst später in den USA veröffentlicht, ist The Flagellants gleichzeitig eine vernichtende Kritik an schwarzer Männlichkeit und Weiblichkeit, an den Rassenbeziehungen in den 1960er Jahren und an erfundenen Dichotomien in der menschlichen Erfahrung.