
Francophonie and the Orient: French-Asian Transcultural Crossings (1840-1940)
Ausgehend von transnationalen französisch-asiatischen Ansätzen untersucht dieses Buch asiatische Kulturen, die einst von der französischen Zivilisation durchdrungen waren, aber keinen kolonialen Charakter hatten, um die transliterarischen Beispiele des Kulturtransfers aufzuzeigen. Dieses Buch ist eine bahnbrechende Studie über das Phänomen der Frankophonie im Kontext von Kulturen, die als nicht-frankophon eingestuft werden.
Im Rahmen eines transkulturellen Ansatzes untersucht Francophonie und der Orient die Entstehung des französischen Erbes im Fernen Osten, die verschiedenen Formen seiner Manifestation und die Modalitäten seiner Identifizierung. Mehrere thematische Wegweiser leiten die verschiedenen Pfade der Forschung.
Erstens wird die Frage aufgeworfen, ob die Kolonisierung das ultimative Wappen für den Eintritt in die Frankophonie ist? Zweitens wirft das Buch Fragen in Bezug auf asiatische frankophone Werke auf: die Entstehung von Literaturen mit französischem Ausdruck in asiatischen Ländern, die historisch frei von französischer Vorherrschaft waren. Schließlich rekonfiguriert die Studie das asiatische frankophone Erbe mit neuen Paradigmen (transnationale/globale Studien), die die Grenzen der Frankophonie in Asien neu definieren.