
The Peaceful Revolution: Manifesto for a New Global Consensus
Alternative Modelle für die wirtschaftliche Entwicklung an der Basis, wie z. B. die Mikrofinanzierung, werden jetzt in Bangladesch, Indien, Pakistan und anderswo auf breiter Basis angenommen. Bhutan hat anstelle des BIP eine neue Sichtweise zur Messung der Entwicklung gewählt, wie z. B. das Bruttoinlandsglück (GDH), und Chinas hybrider Ansatz, der Markt- und Planpolitik kombiniert, um einen wirtschaftlichen Wandel zu erreichen, bietet neue Möglichkeiten für Entwicklungsländer. All diese Ansätze stehen stellvertretend für eine neue Denkweise, die die zunehmend diskreditierte Politik von IWF und Weltbank ablehnt.
Es ist leicht, die Ansichten der Aktivisten zu kritisieren, die jedes Mal auf die Straße gehen, wenn die Weltbank, der IWF, die WTO oder das Weltwirtschaftsforum tagen. Sie werden jedoch von handfesten Anliegen angetrieben, die nicht das Ende der Globalisierung fordern, sondern eine Neuorientierung dessen, was sie bedeutet. Sie stellen akzeptierte Begriffe aus der Wirtschafts- und Geschäftswelt in Frage und fordern einen fairen Handel und nicht nur einen freien Handel.
Ausgewogenes und nicht schnelles Wachstum.
Und Schutz der einheimischen Handwerksbetriebe und damit ethnische Diversifizierung und soziale Identität. In vielerlei Hinsicht ist der Begriff eine Fehlbezeichnung. Sie fordern eine gerechtere Umverteilung der Früchte der Globalisierung und eine humane Verringerung ihrer Nebenwirkungen durch Sensibilität für die lokalen Gegebenheiten.
In diesem Buch sind die Ansichten vieler weltweit führender Denker der alternativen Politikwissenschaft versammelt. Ihre kollektiven Ansichten geben einen faszinierenden Einblick in eine wachsende Bewegung, die langsam aber sicher die Art und Weise, wie die Welt Geschäfte macht, beeinflusst.