Bewertung:

Das Buch ist ein ergreifender Bericht über die Schwierigkeiten mexikanischer und mittelamerikanischer Arbeiter auf den Erdbeerfarmen in Kalifornien und beleuchtet Fragen der Ausbeutung, der Gesundheitsrisiken durch Pestizide und der allgemeinen Auswirkungen auf die Landarbeit weltweit. Der Autor, Saxton, bringt einen persönlichen und einfühlsamen Ansatz in die Erzählung ein.
Vorteile:Die Autorin ist einfühlsam und engagiert, da sie die Geschichten der Landarbeiter miterlebt und aufgezeichnet hat. Das Buch ist gut geschrieben und fesselnd und eignet sich sowohl für den akademischen Gebrauch als auch für allgemeine Leser, die sich für landwirtschaftliche Themen interessieren. Das Buch bietet wertvolle Einblicke in die Realitäten der Großbetriebe und setzt sich für kleine Familienbetriebe ein.
Nachteile:Obwohl der Inhalt fesselnd ist, könnten manche Leser das Buch ähnlich wie andere Werke über die Ausbeutung von Landwirten finden, da es keine neuen Informationen über den historischen Kontext enthält. Der Schwerpunkt auf persönlichen Erzählungen mag diejenigen nicht zufrieden stellen, die eine rein akademische Studie suchen.
(basierend auf 1 Leserbewertungen)
The Devil's Fruit: Farmworkers, Health, and Environmental Justice
The Devil's Fruit (Die Teufelsfrucht) beschreibt die Facetten der Erdbeerindustrie als Schadensindustrie und untersucht die aktivistische ethnografische Arbeit der Autorin Dvera Saxton mit Landarbeitern als Reaktion auf gesundheitliche und ökologische Ungerechtigkeiten. Sie argumentiert, dass der Umgang mit teuflischen - d.h.
tödlichen, deprimierenden, behindernden und toxischen - Problemen eine sich überschneidende ökosoziale, emotionale, ethnografische und aktivistische Arbeit erfordert. Durch ihre Arbeit als aktivistische medizinische Anthropologin fand sie heraus, dass die fürsorgliche Arbeit einer engagierten Ethnographie viele Formen annimmt und in viele verschiedene Richtungen geht.
In Kapiteln, die sich mit dem Umgang von Landarbeitern mit giftigen Pestiziden sowie mit sozialen und betrieblichen Beziehungen befassen, beschreibt und analysiert Saxton kritisch und reflexiv, wie sich engagierte und aktivistische ethnografische Methoden, Rahmen und Ethik aneinander anglichen und widersprachen und auf verschiedene Weise dazu beitrugen, die immer noch andauernden Kämpfe für die Gesundheit von Landarbeitern und für Umweltgerechtigkeit in Kalifornien zu unterstützen. Diese Probleme werden von anderen landwirtschaftlichen Gemeinschaften in den USA und auf der ganzen Welt geteilt.